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16.02.11 , 18:34 Uhr
B 90/Grüne

Rasmus Andresen zum Abschlussbericht der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen über die Zukunftsoptionen der Universität Flensburg

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Stellv. Pressesprecher Dr. Jörg Nickel Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0178/28 49 591 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de
Nr. 102.10 / 16.02.2011

Universität Flensburg - Wissenschaftsministerium beweist wiederholt Kurzsichtigkeit!
Zum Abschlussbericht der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen über die Zukunftsoptionen der Universität Flensburg erklärt der hochschulpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen:
Wir begrüßen die positiven Evaluationsergebnisse der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge an der Universität. Für uns stand immer fest, dass die grenzüberschrei- tenden Studiengänge ein einzigartiges Profil haben, von denen das ganze Land profi- tiert. Die Region hat in den letzten Monaten gemeinsam mit dem sehr engagierten Team um die neue Universitätspräsidentin Prof. Waltraud Wende fantastische Konzep- te vorgelegt. Von Minister de Jager kam leider nicht viel mehr als der kurzsichtige Wunsch finanzielle Mittel einzusparen.
Die Realisierung der aktuellen Konzepte muss die Landesregierung als Anreiz begrei- fen, um ihre Kürzungspläne für die Studiengänge zurückzunehmen. Es ist blanker Hohn immer wieder von der Universität Flensburg ein klares Bekenntnis zur Lehrerbil- dung einzufordern. Es fehlt nicht an klaren Bekenntnissen am Standort, sondern in der Kieler Landesregierung.
Die Lehramtsstudiengänge werden von der Landesregierung bewusst chronisch unter- finanziert. Außerdem gibt es nach wie vor kein Konzept zur Lehramtsbildung. Obwohl wir keine Haupt- und Realschulen mehr haben, bildet Schleswig-Holstein für diese Schulformen Lehrkräfte aus.
Seite 1 von 2 Für uns muss eine Stärkung der Flensburger Bildungswissenschaften mit strukturellen Reformen in den Lehramtsstudiengängen einhergehen.
Wir werden vor Ort im Dialog mit den Akteuren weiter an Lösungen arbeiten und erste Eckpunkte bald vorlegen. ***



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