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Christopher Vogt: Testkäufe sind der falsche Ansatz
FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Katharina Loedige, MdL Stellvertretende Vorsitzende Nr. 099/2011 Günther Hildebrand, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Kiel, Donnerstag, 17. Februar 2011Alkohol-Testkäufe www.fdp-sh.de Christopher Vogt: Testkäufe sind der falsche Ansatz Zur Diskussion über die Erlaubnis von Alkohol-Testkäufen Jugendlicher sagt der jugendpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:„Es ist der völlig falsche Ansatz, den problematischen Alkoholkonsum bei Jugendlichen dadurch bekämpfen zu wollen, dass man für Alkohol- Testkäufe Jugendlicher eine rechtliche Grundlage schafft. Den Vorschlag solcher Maßnahmen halte ich nicht nur aus rechtsstaatlichen Gesichtspunkten für fragwürdig, sondern auch aus jugendpolitischer Sicht für sehr bedenklich. Aktiver Jugendschutz sieht anders aus. Das wären vielmehr verstärkte Präventionsmaßnahmen, die Jugendliche über die gefährlichen Folgen eines problematischen Alkoholkonsums aufklären können.“Der Alkoholkonsum bei Jugendlichen sei in den vergangenen Jahren insgesamt rückläufig, so Vogt weiter. „Aber leider wächst die Gruppe derer, die einen besonders problematischen Konsum aufweisen. Dieses Problem muss an der Wurzel gepackt werden - das geht nur mit verstärkter präventiver Arbeit. Leider wurden diesbezügliche Präventionsmaßnahmen und Suchtberatungsangebote in den vergangenen Jahren zum Teil stark zurückgefahren.“ Geradezu aberwitzig sei die Forderung der SPD, dass zukünftig alle Bürgerinnen und Bürger beim Kauf von alkoholischen Getränken ihren Ausweis vorzeigen müssten. „Das würde zu absurden Umständen führen. Fest steht, dass es massive Probleme bei der Einhaltung des Jugendschutzgesetzes gibt. Der Alkoholverkauf ist hierbei jedoch nur ein Teil des Problems und unpraktikable Vorschläge machen die Situation nicht besser. Für nachdenkenswert halte ich deshalb die Idee, vor allem in größeren Geschäften eigene Kassen für den Alkoholverkauf einzuführen. Dadurch könnte man diesen Bereich bei Discountern besser kontrollieren.“Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/