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25.02.11 , 15:21 Uhr
FDP

Anita Klahn: Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für Alleinerziehende elementar

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Katharina Loedige, MdL Stellvertretende Vorsitzende Nr. 129/2011 Günther Hildebrand, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Kiel, Freitag, 25. Februar 2011



www.fdp-sh.de Alleinerziehende Väter und Mütter
Anita Klahn: Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für Alleinerziehende elementar In ihrer Rede zu Top 70 (Situation alleinerziehender Mütter und Väter und deren Kinder) sagt die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn:
„Heute umfasst der Begriff ‚Familie’ jede Form des Zusammenlebens von Erwachsenen mit Kindern. Damit gewinnt der Artikel 6 des Grundgesetzes eine erweiterte Bedeutung. In Deutschland leben 1,57 Millionen alleinerziehende Elternteile mit 2,18 Millionen.“ Arbeitszeitmodelle, die nur die Wahl zwischen einer Halbtags- und einer Ganztagsstelle ließen, würden häufig, da unflexibel, als unbefriedigend empfunden, so Klahn. Dies gelte auch für Führungspositionen. Gerade aufgrund des drohenden Fachkräftemangels dürfe man das Potential alleinerziehender Frauen nicht brachliegen lassen, erklärt Klahn. Sowohl Arbeitgeber als auch die Politik müssten bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schaffen.
„Die Koalition leistet ihren Beitrag, indem das Land 60 Millionen Euro zusätzlich zu den Bundesmitteln in den Ausbau von Krippenplätzen fließen lässt und für den laufenden Betrieb weitere 23 Millionen in diesem Jahr und 33 Millionen in 2012 zur Verfügung stellt.“ Derzeit müssten erwerbstätige Alleinerziehende für die Kinderbetreuungskosten noch alleine aufkommen, aber künftig seien die Kinderbetreuungskosten gemäß der neuen Rechtsprechung hälftig zwischen den Eltern zu teilen. Darüber hinaus seien bis zum 14. Lebensjahr zwei Drittel der Kinderbetreuungskosten bis maximal 4.000 Euro im Jahr steuerlich berücksichtigungsfähig.
Die Landesregierung unterstütze schulpflichtige Kinder mit Betreuungsangeboten in der Primarstufe, Offenen und gebundenen Ganztagsschulen. Auch das Angebot, zukünftig Schulsozialarbeit zu finanzieren, stelle eine Unterstützung für Erziehende dar, stellt Klahn abschließend dar. Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/

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