Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

08.03.11 , 14:43 Uhr
FDP

Jens-Uwe Dankert: Katastrophenforschungsstelle ist ein Aushängeschild Schleswig-Holsteins

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation
Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Katharina Loedige, MdL Nr. 141/2011 Stellvertretende Vorsitzende Günther Hildebrand, MdL Kiel, Dienstag, 8. März 2011 Parlamentarischer Geschäftsführer


Katastrophenforschungsstelle
Jens-Uwe Dankert: Katastrophenforschungsstelle ist



www.fdp-sh.de ein Aushängeschild Schleswig-Holsteins Zur drohenden Umsiedlung der Katastrophenforschungsstelle der Universität Kiel erklärt der FDP-Landtagsabgeordnete Jens-Uwe Dankert:
„Nach meinen Informationen soll die international bekannte und ange- sehene Katastrophenforschungsstelle (KFS) der Universität Kiel in ein anderes Bundesland umsiedeln, nachdem die sie tragende Landes- stelle zum 31. Mai dieses Jahres gestrichen worden ist.“ Gleich mehre- re andere Universitäten zeigten hohes Interesse an der Übernahme der KFS und hätten zum Teil bereits konkrete Angebote abgegeben. Für ihn sei nicht nachvollziehbar, dass man der Katastrophenfor- schungsstelle in Kiel keine Zukunft gebe, erklärt Dankert, der zu die- sem Komplex bereits eine kleine Anfrage gestellt hat.
„Die KFS ist die einzige katastrophensoziologische Forschungsstätte Deutschlands und hat sich nicht nur in der Katastrophen-, sondern auch in der Umwelt- und Sicherheitsforschung einen herausragenden Ruf erworben. Sie war eingebunden in die erfolgreiche Antragstellung zum Exzellenzcluster der Universität ‚Future Ocean’“, so Dankert. Mit ihrer hohen Präsenz in den Medien repräsentiere sie nicht nur die For- schungskompetenz der Universität, sondern sei auch ein Aushänge- schild für Schleswig-Holstein, ist der FDP-Abgeordnete überzeugt.
„Der Verlust der Katastrophenforschungsstelle wäre das verheerende Signal, dass die in Schleswig-Holstein profilierte Umwelt-, Sicherheits- und Katastrophenforschung hier keinen Raum mehr hat. In einer Zeit des globalen Umwelt- und Klimawandels, des internationalen Terro- rismus und der zunehmenden aus dem Internet stammenden Gefah- ren kann ich dafür kein Verständnis aufbringen“. Dankert geht davon aus, dass sich die KFS durch zahlreiche Forschungsaufträge selbst trage. Nach seinen bisherigen Informationen handele es sich zurzeit um eine hohe sechsstellige Summe, die der Universität und damit Schleswig-Holstein jetzt und auch in der Zukunft verloren ginge.
Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/

Download PDF

Pressefilter

Zurücksetzen