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11.03.11 , 13:23 Uhr
FDP

Johannes Callsen und Christopher Vogt: Mittelstandspolitik heißt, den Fachkräftemangel zu bekämpfen

Kiel, Freitag, 11. März 2010
Fachkräftemangel
Johannes Callsen und Christopher Vogt: Mittelstandspolitik heißt, den Fachkräftemangel zu bekämpfen „Mit einem gemeinsamen Antrag setzen sich FDP und CDU dafür ein, das vorhandene Fach- kräftepotenzial besser zu nutzen und die Zuwanderung von Hochqualifizierten und Fachkräf- ten zu erleichtern. Dazu erklären der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und mittelstands- politische Sprecher der CDU-Fraktion, Johannes Callsen, und der wirtschaftspolitische Spre- cher der FDP-Fraktion, Christopher Vogt:
„In den kommenden zehn Jahren fehlen in Schleswig-Holstein knapp 70.000 Erwerbs- tätige, bis 2030 werden es rund 250.000 sein. Dieser Mangel bedroht unsere mittel- ständische Wirtschaft und den Wohlstand unserer Gesellschaft. Qualifizierte Fachkräf- te sind ein wichtiger Pfeiler unserer Wirtschaft sowie die Voraussetzung für nachhalti- ges Wachstum und gute Entwicklungsperspektiven“, erklären die beiden Abgeordne- ten.
Aus diesem Grund sei es notwendig, vor allem die vorhandenen Potenziale im Inland besser zu nutzen. „Es ist nicht zu verstehen, dass bundesweit hunderttausende Men- schen unter ihren Möglichkeiten beschäftigt werden, nur weil ihre im Ausland erwor- benen Abschlüsse nicht anerkannt werden. Hier muss ein Umdenken stattfinden“, so Callsen. „In gleicher Weise müssen wir verstärkt die Potenziale der bisher gering qua- lifizierten Menschen, von Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Migrationshin- tergrund sowie Jugendlichen ohne Schulabschluss und älteren Arbeitnehmern nut- zen.“ Aus- und Weiterbildung blieben die wichtigsten Grundlagen für eine ausreichen- de Zahl an Fachkräften. „Deshalb fordern wir alle beteiligten Akteure auf, die Anstren- gungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung zu intensivieren und dabei gerade auch die bisher wenig genutzten Potenziale zu berücksichtigen.“
Vogt ergänzt: „Der Fachkräftemangel ist angesichts des demographischen Wandels die größte arbeitsmarktpolitische Herausforderung für die nächsten Jahrzehnte. Ein wichtiger Baustein sind hierbei die Frauen. Hier besteht das größte Potenzial und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird absehbar eine sehr wichtige Aufgabe für den Staat und gesellschaftliche Akteure bleiben“. Unabhängig von den vorhandenen Po-
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