Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Kirstin Funke: Es muss ein finanziell gangbarer Weg gefunden werden, Studienplätze zu schaffen
FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Katharina Loedige, MdL Nr. 173/2011 Stellvertretende Vorsitzende Günther Hildebrand, MdL Kiel, Donnerstag, 24. März 2011 Parlamentarischer GeschäftsführerStudienplätze www.fdp-sh.de Kirstin Funke: Es muss ein finanziell gangbarer Weg gefunden werden, Studienplätze zu schaffen In ihrer Rede zu Top 14+30 (Ausreichend Studienanfängerplätze für Schleswig-Holstein sicherstellen) sagt die hochschulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Kirstin Funke:„Nachdem vom Bundestag die Aussetzung der Wehrpflicht beschlossen wurde, was die FDP-Fraktion schon seit langer Zeit forderte und nun ausdrücklich begrüßt, werden unsere Hochschulen und auch das Land vor die große Aufgabe gestellt, wie wir mit einer möglicherweise sehr sprunghaft ansteigenden Anzahl von Studenten umgehen.“ Schleswig- Holstein müsse in diesem Jahr mit einem Mehr an 680 Studenten ausgehen. Setze man bei der Berechnung pro Student 13.000 Euro an, lägen wir – wenn der Bund sich mit 50 Prozent der Kosten pro Student beteilige – bei einem finanziellen Mehrbedarf von mehr als 8,5 Millionen Euro, so Funke.„In dieser Woche tagte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz und hat die von Bundesministerin Schavan in Aussicht gestellte Möglichkeit den Hochschulpakt II auf die Studenten auszuweiten, die durch die Aussetzung der Wehrpflicht an die Hochschulen kommen, bestätigt.“ Das sei ein gangbarer Weg, stelle das Land Schleswig-Holstein aber trotzdem vor eine schwierige Aufgabe, sagt Funke. Mit diesem geringen Zeitvorlauf wolle die FDP-Fraktion nicht schon heute einen mündlichen Bericht zu der komplexen Thematik hören. Für den Erkenntnisgewinn sei es sinnvoller, dem Wissenschaftsminister noch ein wenig Zeit zu geben um die notwendigen Gespräche führen zu können.„Es darf keinem der Weg zu einem Hochschulstudium verwehrt werden, der die Qualifikation dazu erworben hat, aber es bedarf ebenso einer nachhaltigen finanziellen Lösung für unser Land.“ Der Ansatz der Grünen, die Erhöhung des Steuersatzes der Grunderwerbssteuer um einen Monat vorzuverlegen, sei keine nachhaltige Lösung und führe auch schon in diesem Jahr nicht zu dem gewünschten Erfolg, erläutert Funke abschließend.Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/