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25.03.11 , 10:50 Uhr
FDP

Christopher Vogt: Dem Fachkräftemangel offensiv mit allen Instrumenten begegnen

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation
Nr. 177/2011 Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Kiel, Freitag, 25. März 2011 Katharina Loedige, MdL Stellvertretende Vorsitzende Günther Hildebrand, MdL Fachkräftemangel Parlamentarischer Geschäftsführer


Christopher Vogt: Dem Fachkräftemangel offensiv mit allen Instrumenten begegnen



www.fdp-sh.de In seiner Rede zu Top 31+32 (Für die erleichterte Anerkennung von im Aus- land erworbenen Qualifikationen) sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:
„Der demographische Wandel ist kein abstraktes Medienthema mehr, sondern bereits heute in vielen Bereichen spürbar – auch auf dem Ar- beitsmarkt. Ich bin mir sicher, dass der Fachkräftemangel die größte arbeitsmarktpolitische Herausforderung der nächsten Jahrzehnte sein wird.“ Die Zahl der Erwerbstätigen werde bis 2025 von derzeit rund 44,5 Millionen auf rund 38 Millionen sinken, wodurch der Fachkräfte- mangel rapide zunehmen werde. Bis zum Jahr 2025 würden in Deutschland beispielsweise rund 240.000 Ingenieure fehlen. Schon heute fehlten in vielen Betrieben im Land Fachkräfte und Hochqualifi- zierte. Es gebe mehrere hunderttausend Stellen, die schon heute nicht besetzt werden könnten, so Vogt.
„Das Bundeskabinett hat in dieser Woche einen Gesetzentwurf von Ministerin Schavan zur verbesserten Anerkennung ausländischer Ab- schlüsse verabschiedet. Wir begrüßen es sehr, dass die Bundesregie- rung dieses Problem angepackt hat.“ Es gebe noch immer hunderttau- sende Menschen, die in Deutschland unter ihrer Qualifikation arbeiten müssen, weil ihre Abschlüsse bisher unnötigerweise nicht anerkannt werden, kritisiert Vogt.
„Wir begrüßen und unterstützen entsprechende Maßnahmen der Mit- telstandsoffensive sowie das ‚Bündnis für Fachkräfte’. Wir fordern Erstanlaufstellen für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse sowie entsprechende Nachqualifizierungsmaßnahmen und es geht um die In- tensivierung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen.“ Die FDP- Fraktion fordere außerdem eine schnelle Ausweitung der Arbeitneh- merfreizügigkeit auch auf Rumänien und Bulgarien sowie Lockerungen an drei Stellen im Aufenthaltsgesetz, damit die Zuwanderung von Fachkräften und Hochqualifizierten aus Nicht-EU-Staaten erleichtert und nicht weiter unnötig blockiert werde, so Vogt abschließend.
Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/

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