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13.04.11 , 16:11 Uhr
FDP

Katharina Loedige und Gerrit Koch: Interessen der Sport- und Suchtverbände werden berücksichtigt!

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation
Nr. 231/2011 Wolfgang Kubicki, MdL Kiel, Mittwoch, 13. April 2011 Vorsitzender Katharina Loedige, MdL Stellvertretende Vorsitzende Günther Hildebrand, MdL Finanzen / Glücksspiel Parlamentarischer Geschäftsführer

Katharina Loedige und Gerrit Koch: Interessen der Sport- und Suchtverbände werden berücksichtigt!



www.fdp-sh.de Zur Anhörung zum Glücksspielgesetz erklären die finanzpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Katharina Loedige, und der innenpolitische Spre- cher der FDP-Landtagsfraktion, Gerrit Koch:
„Die Suchtexperten hatten hauptsächlich den pathologisch süchtigen Automatenspieler vor Augen. Der Bereich des Automatenspiels wird allerdings ausschließlich in der Gewerbeordnung geregelt, für die der Bund zuständig ist“, erklärt Koch. Loedige ergänzt: „Glücksspiel ist in Zeiten des Internets Realität, ob man es will oder nicht. Es hilft nie- mandem, wenn sich der Schwarz- und Graumarkt weiterhin der Kon- trolle entzieht und keinen Beitrag zum Spielerschutz und der Suchtbe- kämpfung leistet. Unser Modell orientiert sich an der Realität.“
In einem Ausführungsgesetz zum Glücksspielgesetz müsse genau ge- regelt werden, dass ein fester Prozentsatz des Abgabenaufkommens künftig für Prävention und Suchtarbeit im Glücksspielbereich, aber auch für den Sport und die Insolvenz- und Schuldnerberatung, einge- setzt wird. Klar sei, dass eine Kontinuität in der Präventionsarbeit si- chergestellt werden müsse und diese nicht allein vom aktuellen Haus- halt abhängig sein dürfe, so Loedige. „Da bedarf es einer Sicherheit im System, und die werden wir schaffen“, stellt Koch klar.
Die Angehörten aus dem Sportwetten- und dem Onlinebereich hätten deutlich gemacht, dass das in der vergangenen Woche von den Minis- terpräsidenten diskutierte Modell für einen neuen Glücksspielstaatsver- trag in jeder Hinsicht wesentlich ungeeigneter sei als der schleswig- holsteinische Gesetzentwurf, erklärten die beiden FDP-Abgeordneten. Außerdem zeichne sich bereits jetzt dessen Europarechtswidrigkeit ab. Die Anhörung habe gezeigt, dass das schleswig-holsteinische Modell der einzige rechtssichere Weg sei, um den Schwarz- und Graumarkt auszutrocknen, so Gerrit Koch. „Das illegale Angebot wird zusehends an Attraktivität verlieren, denn die legalen Anbieter können werben und ihren Spielern Rechtssicherheit garantieren. Dann kann der Spieltrieb kanalisiert und staatlich kontrolliert werden. Das ist die beste Präventi- on“, so Koch abschließend. Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/

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