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14.04.11 , 16:08 Uhr
SPD

Siegrid Tenor-Alschausky: Mädchen schauten "hinter die Kulissen"

Kiel, 14. März 2011 Nr. 127/2011



Siegrid Tenor-Alschausky:
Mädchen schauten „hinter die Kulissen“
12 Mädchen haben heute im Rahmen des Girls Days das Angebot genutzt, sich über die Aufgaben und Arbeitsabläufe in der Landtagsfraktion zu informieren.
„Die traditionellen Rollenbilder müssen immer wieder überprüft werden. Die Politik kann dafür heute einmal ganz konkret einen Rahmen geben", sagte die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Siegrid Tenor-Alschausky. Deshalb beteilige sich die Fraktion jedes Jahr am „Girls’ Day“. Politik sei immer noch überwiegend in Männerhand, „und deshalb wollen wir verstärkt Mädchen und junge Frauen einerseits für politische Aktivitäten gewinnen, andererseits aber auch ihr Interesse an einer Tätigkeit im politischen Bereich wecken", erläutert die Abgeordnete.
Die Mädchen haben den ganzen Tag lang mit vielen Abgeordneten gesprochen und auch in die Arbeitsgebiete der Referentinnen und Referenten reingeschaut.
Die Themen Schule und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen spielten in den Gesprächen die Hauptrolle. Die Mädchen wünschten sich mehr Kommunikation mit den Lehrkräften und den Abgeordneten. Auch Politik und Lehrkräfte müssten sich stärker austauschen. „Die Politiker waren teilweise erschüttert, als sie erfuhren, wie einige Reformen bei den Schülerinnen ankommen“ sagte eine Teilnehmerin. Insbesondere das „eigenverantwortliche Arbeiten“ (EVA) in der Schule wurde kritisch diskutiert. Offenkundig werde vieles anders umgesetzt, als es mal gedacht war, wobei es interessant gewesen sei zu erfahren, was die Politikerinnen und Politiker denn eigentlich zum Ziel gehabt hatten.
Die Teilnehmerinnen machten sich für mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen stark und bedauerten, dass die schon vorhandenen Rechte nicht bei ihnen angekommen wären. Die Senkung des Wahlalters auf 16 hielten sie für eine gute Idee, wenn denn gleichzeitig die politische Information verstärkt würde. Als ein Grund wurde genannt, dass dann Politikerinnen und Politiker stärker auf die Belange der Jugendlichen eingehen müssten. 2



„Sie haben zugehört“ und „waren ganz menschlich“ berichteten die Mädchen begeistert von den Abgeordneten. Einige von ihnen konnten sich am Ende des Tages schon vorstellen, politisch aktiv zu werden und vielleicht sogar Politik zu ihrem Beruf zu machen. Sie hatten den Eindruck, dass ihre Gespräche etwas verändert haben und die SPD Landtagsfraktion den von ihnen benannten Problemen nachgehen wird.

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