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09.05.11 , 17:02 Uhr
B 90/Grüne

Rasmus Andresen und Ines Strehlau zur Forschungspolitik

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de
Nr. 269.11 / 09.05.2011

Wir brauchen eine grundsätzliche Neuordnung der Forschungsstrukturen Zur heutigen Unterzeichnung des Konsortialvertrages durch Bundesforschungsministerin Schavan und Ministerpräsident Carstensen erklärt der forschungspolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Rasmus Andresen:
„Die Debatte um die Zukunft des IfM Geomar zeigt, auf welch tönernen Füßen die gemein- same Forschungspolitik von Bund und Ländern steht. Wir freuen uns: Die Zukunft des IfM Geomar ist für die MitarbeiterInnen gesichert, die Strukturen der Zusammenarbeit sind in den letzten Monaten klarer geworden.
Das darf jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass Schleswig-Holstein in der For- schungsfinanzierung vom Bund stark benachteiligt wird. Der Kuhhandel der Landesregie- rung um die Uni Lübeck im letzten Sommer darf nicht Schule machen. Nachhaltiger wäre eine Neuverhandlung der Zuständigkeiten für die Forschungspolitik.“

Die Sprecherin für Bildungsföderalismus, Ines Strehlau, ergänzt:
„Das Pokern um die Uni Lübeck hat deutlich gemacht, wie notwendig die Abschaffung des Kooperationsverbotes ist. Die Zuständigkeiten für die Forschungspolitik und deren Finan- zierung als gesamtstaatliche Aufgabe müssen von Bund und Ländern gemeinsam geleistet werden.“
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