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26.05.11 , 17:43 Uhr
FDP

Kirstin Funke: Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss verbessert werden

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation
Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Nr. 294/2011 Katharina Loedige, MdL Stellvertretende Vorsitzende Kiel, Donnerstag, 26. Mai 2011 Günther Hildebrand, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Frauen / Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Kirstin Funke: Vereinbarkeit von Familie und Beruf



www.fdp-sh.de muss verbessert werden
In ihrer Rede zu Top 18 (Die Europäische Gleichstellungsstrategie in Schleswig-Holstein umsetzen) sagt die frauen- und europapolitische Spre- cherin der FDP-Landtagsfraktion, Kirstin Funke:
„Die von der EU-Kommission im März vergangenen Jahres auf den Weg gebrachte Strategie zur Gleichstellung von Mann und Frau ist nicht nur Teil der EU-Strategie 2020, sondern auch ein ambitioniertes Werk, was bis 2015 europaweit in Angriff genommen werden soll, um die Lebensver- läufe von Männern und Frauen anzugleichen.“ Die Inhaltspunkte der Stra- tegie und Gleichstellungsbericht der Bundesregierung von Anfang dieses Jahres griffen ineinander, erklärt Funke. In der EU-Strategie gehe es um die gleiche wirtschaftliche Unabhängigkeit, gleiches Entgelt für gleiche Arbeit, Schutz der Würde, Unversehrtheit, Gleichstellung in der Außenpo- litik sowie Instrumente und Rechtslagen der Gleichstellung. Die EU ziehe den Schluss, dass ein angeglichener Lebensverlauf von Männern und Frauen in Europa nur dann zustande komme, wenn die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen gestärkt werde, so Funke.
„Es bedarf gezielter Strategien, um die Beschäftigungsquote von Frauen zu erhöhen. Denn Frauen übernehmen nach wie vor einen übermäßig großen Anteil der Verantwortung für die Familie, sei es bei der Kinderer- ziehung oder bei der Pflege eines Familienangehörigen.“ In EU-Staaten, die Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Be- ruf getroffen haben, seien mehr Frauen berufstätig und auch die Gebur- tenrate sei dort relativ nachhaltig. Dieser Ansatz der EU habe die Unter- stützung der FDP-Fraktion, betont Funke.
„Zu einem gleichgestellten Lebensverlauf gehört auch, dass Männer und Frauen gleichermaßen die Chance haben, in ihrem Beruf Verantwortung in den Führungsebenen zu erhalten.“ In der Strategie gehe es aber expli- zit nicht darum, eine Frauenquote festzulegen, erklärt Funke abschlie- ßend.

Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/

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