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Oliver Kumbartzky: Der Netzausbau ist der Schlüssel für den Umstieg in der Energieversorgung
FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Katharina Loedige, MdL Nr. 297/2011 Stellvertretende Vorsitzende Günther Hildebrand, MdL Kiel, Freitag, 27. Mai 2011 Parlamentarischer GeschäftsführerEnergie / Stromnetze www.fdp-sh.de Oliver Kumbartzky: Der Netzausbau ist der Schlüssel für den Umstieg in der Energieversorgung In seiner Rede zu Top 22+26 (Stromnetze für erneuerbare Energien zügig ausbauen) sagt der energiepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky:„Der Netzausbau ist der Schlüssel für den Umstieg in der Energieversor- gung. Es gibt dabei drei Herausforderungen: die Länge der Genehmi- gungsverfahren, Akzeptanzprobleme vor Ort und die richtigen Investiti- onsbedingungen. All das muss jetzt entschlossen angegangen werden.“ Der Ausbau erneuerbarer Energien und der dafür benötigte Netzausbau sei ein Kernthema der nächsten Monate und Jahre. Es sei die Aufgabe der Politik und aller Parteien, für Akzeptanz zu werben, so Kumbartzky.„Von Infrastrukturmaßnahmen betroffene Bürger haben Interessen, die berücksichtigt werden müssen. Eingriffe in das private Eigentum, die etwa der beschleunigte Stromtrassenbau auslöst, Naturschutz oder Land- schaftsschutzbedürfnisse müssen von Anfang an in die Entscheidungs- prozesse einbezogen werden.“ Die FDP-Landtagsfraktion spreche sich dafür aus, dass die Planungsdaten zukünftig elektronisch eingestellt wer- den müssen, um Transparenz und Beteiligungsmöglichkeiten zu stärken. Planungsverfahren müssten aber beschleunigt werden, betont der FDP- Abgeordnete. Die FDP-Landtagsfraktion begrüße deshalb die Initiative der Bundesregierung, ein Netzausbaubeschleunigungsgesetz zu schaffen. Insbesondere gehe es darum, die Dauer der Genehmigungsverfahren zu verringern und Rechtswege zu verkürzen.„Um die an den Küsten produzierte Energie in die Ballungszentren im Westen und Süden der Republik zu transportieren, ist die schnellstmögli- che Errichtung der dazu benötigten 380 kV-Leitungen unerlässlich. Diese Leitungen sollten auch zukünftig aus ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten heraus überwiegend oberirdisch gebaut werden.“ Soweit Land- und Forstwirtschaft sowie Dritte durch Erdkabel (110 kV) nicht be- einträchtigt würden und es volkswirtschaftlich vertretbar sei, spreche sich die FDP-Landtagsfraktion für die Verlegung von Erdkabeln aus, erklärt Kumbartzky. Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/