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UKSH-Privatisierungsplanspiele sind Zeitverschwendung
Pressemitteilung Nr. 079/2011Kiel, den 16.06.2011Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383UKSH-Privatisierungsplanspiele sind ZeitverschwendungSSW-Landtagsantrag: Keine Vorfestlegung für Krankenversorgung vor 2015Zum heute von Wirtschaftsminister De Jager vorgestellten Zwischenbericht über dasMarkterkundungsverfahren für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein erklärt derparlamentarische Geschäftsführer der SSW-Landtagsfraktion, Lars Harms:„Wenn man die verschiedenen Modelle rein wirtschaftlich betrachtet, hat uns derheutige Tag kein Stück weiter gebracht. Berücksichtigt man aber auch das gesund-heitspolitische Ziel, die optimale Versorgung der Kranken in Schleswig-Holstein zugewährleisten, dann kann ein Großteil der Modelle nun ausgeschlossen werden. Esist reine Zeitverschwendung und pure liberalistische Ideologie, dass die Landes-regierung noch Zeit und Geld darauf verwenden will, eine Privatisierung der Kran-kenversorgung zu prüfen. Die EHEC-Krise hat gerade gezeigt, dass ein öffentliches 2Krankenhaus der Maximalversorgung Gold wert ist. Der Gewinn einer Privatisierungkann niemals schwerer wiegen als die optimale Behandlung für die Bürgerinnen undBürger.Das Mindeste ist, dass die Landesregierung sich an die Vereinbarungen mit derGewerkschaft ver.di hält und vor 2015 keine Vorfestlegungen in Bezug auf einePrivatisierung des medizinisch-pflegerischen Sektors der UKSH trifft. Damit sind auchjene heute vorgestellten ÖPP-Modelle ausgeschlossen, bei denen sich private Partnereine Privatisierungsoption für diesen Primärbereich eröffnen wollen. Der SSW hatheute einen entsprechenden Antrag für die kommende Landtagstagung gestellt, umeine Privatisierung durch die Hintertür zu verhindern.“