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Grünes BIP: Lieber den Hund waschen!
FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1PresseinformationNr. 327/2011 Wolfgang Kubicki, MdL VorsitzenderKiel, Montag, 14. Juni 2011 Katharina Loedige, MdL Stellvertretende Vorsitzende Günther Hildebrand, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Neue Serie: Grüner WohlfühlindexGrünes BIP: Lieber den Hund waschen! www.fdp-sh.de Die Landtagsfraktion der Grünen hat eine vielbeachtete Alternative zur Be- trachtung des Wirtschaftswachstums und des Bruttoinlandsproduktes (BIP) vorgelegt. Ihrer Ansicht nach ist Schleswig-Holstein bereits dort, wo die Koaliti- on aus CDU und FDP das Land erst noch hinbringen möchte: Laut den Grünen geht es Schleswig-Holstein nämlich längst besser als anderen Bundesländern, in denen die grüne „Wohlfahrt“ sinkt. Grund genug für die FDP- Landtagsfraktion, um sich in dieser Woche mit einer kleinen Serie dem Papier „Grüne Wirtschaftspolitik und regionaler Wohlfahrtsindex für Schleswig- Holstein“ zu widmen. Heute: Warum Körperpflege wertlos ist.Die Hausarbeit wird in der wirtschaftlichen Betrachtung Schleswig- Holsteins nicht ausreichend gewürdigt, sagen die Grünen. Wenn nach Feierabend noch der Staubsauger geschwungen wird, dann sollte dies laut Wohlfahrtsindex statistisch so erfasst werden, als würde ein Haushälter für diese Tätigkeit beschäftigt werden. Dies nennt sich dann „Haushaltsproduktion“. Aber Obacht: „Unbezahlte Arbeiten im persönlichen Bereich (Schlafen, Essen, Körperpflege) und Freizeitakti- vitäten gehören nicht dazu“ (Seite 34 der ‚Grünen Wirtschaftspolitik‘). Die grüne Definition von „Arbeit“ (Schlafen, Essen, Körperpflege) ist schon bemerkenswert, doch derlei Beschäftigungen ebenso wie Hob- bys mindern sogar die Wohlfahrt im Lande. Denn wer beispielsweise Fußball spielt, kann seine Fenster nicht putzen, und wer schläft, kann nicht den Rasen mähen. Die These, dass die persönliche Wohlfahrt steigt, je mehr man im Haushalt arbeitet, mag vermutlich nicht jeder mit den Grünen teilen. Wer aber die Wahl hat, sich oder seinen Hund zu waschen, sollte sich nach grüner Logik unbedingt für den Vierbeiner entscheiden! Dann, und nur dann, steigt die Wohlfahrt!Wer es nicht glaubt: „Grüne Wirtschaftspolitik und regionaler Wirtschaftsindex für Schleswig-Holstein“ gibt’s auch zum Download unter http://www.sh.gruene-fraktion.de/cms/files/dokbin/382/382773.bipgutachten.pdfLesen Sie morgen: Warum Transferleistungen für die Wohlfahrt wichtiger sind als Unternehmer.Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/