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23.06.11 , 13:32 Uhr
FDP

Grünes BIP: Ohne Deiche geht's dem Land richtig gut

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation

Nr. 335/2011 Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender
Kiel, Donnerstag, 23. Juni 2011 Katharina Loedige, MdL Stellvertretende Vorsitzende Günther Hildebrand, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Serie: Grüner Wohlfühlindex
Grünes BIP: Ohne Deiche geht’s dem Land richtig gut Die Landtagsfraktion der Grünen hat eine vielbeachtete Alternative zur Be-



www.fdp-sh.de trachtung des Wirtschaftswachstums und des Bruttoinlandsproduktes (BIP) vorgelegt. Die FDP-Fraktion widmet sich in dieser Woche in Form einer Serie dem Papier „Grüne Wirtschaftspolitik und regionaler Wohlfahrtsindex für Schleswig-Holstein“. Heute: Klimawandel und steigender Meeresspiegel erhöhen die grüne Wohlfahrt.
Theodor Storms Schimmelreiter Hauke Haien hätte sich mit dem grü- nen Wohlfahrtsindex eher unwohl gefühlt: Laut grüner Wirtschafts- Logik dürfte es dem Land ohne Deiche nämlich wesentlich besser ge- hen – Klimawandel und steigender Meeresspiegel kommen der grünen Wohlfahrt entgegen. Man könne „Wohlfahrtsgewinn annehmen, wenn Feuchtgebiete hinzugekommen sind“, heißt es im grünen Wohlfahrts- index (Seite 70). Und da ist es nur konsequent, wenn die Grünen den Wert von Feuchtgebieten kurzerhand zehn Mal so hoch definieren als den von landwirtschaftlichen Nutzflächen. In der „Grünen Wirtschafts- politik“ wird ein Hektar Ackerland ’mal eben auf 10.000 Euro pro Hek- tar taxiert. Ein zünftiger Sumpf hingegen wird über den grünen Dau- men auf 100.000 Euro gepeilt. Ziel sei daher eine „Ausdehnung der Feuchtgebietsflächen“ (Seite 72). Heißt konkret: Dem Land geht’s nach grüner Logik richtig gut, wenn die Deiche nicht mehr stehen.
An Planwirtschaft erinnert die Behauptung der Grünen, ein Verlust landwirtschaftlicher Nutzfläche sei grundsätzlich wohlfahrtsmindernd (Seite 74). Weder Bedarf noch Wirtschaftlichkeit geben den Ausschlag, sondern einzig der mit Öko-Willkür vorgeschriebene Wert des „Produk- tivkapitals“. Es kommt den Verfassern nicht darauf an, ob überhaupt eine Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten in diesem Maße besteht, sondern schlicht darauf, dass die Flächen eben da sind. Grü- ne Speisekartentheorie: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt.
Wer es nicht glaubt: „Grüne Wirtschaftspolitik und regionaler Wirtschaftsindex für Schleswig-Holstein“ gibt’s auch zum Download unter
http://www.sh.gruene-fraktion.de/cms/files/dokbin/382/382773.bipgutachten.pdf
Lesen Sie morgen: Warum alte Handys die Zufriedenheit steigern. Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/

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