Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Anke Erdmann zum Schulanfang
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de Salto irrationale Nr. 432.11 / 17.08.2011Zur Pressekonferenz des Bildungsministers Klug zum Schulanfang erklärt die schulpoli- tische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Anke Erdmann:Wenn der Minister hier von einer Rolle vorwärts spricht, dann kann einem Angst und Bange werden. Das war eher ein Salto irrationale! Mit der versprochenen Ruhe im Land hatte das nichts zu tun. Aber ich will nicht kleinreden, dass rund ein Prozent der Schüle- rInnen zurzeit von dieser neuen Regelung profitiert.Der souveräne Umgang der Schulen mit dem neuen Schulgesetz kann der Minister sich kaum selber zuschreiben. Die Umsetzung war komplett konfus: Alle Zeitpläne gerieten aus dem Ruder, weil sich die Koalition monatelang an diesem Punkt zoffte. Dafür sollte vor Ort dann alles im Hau-Ruck-Verfahren gehen, Schulen und Schulträger protestier- ten landauf, landab – die Landesregierung musste nachgeben und die Frist verlängern. Die Verwirrung um den Y-Weg machte der Minister mit seinem „Psychoerlass“ selber komplett. Dennoch bestand der Minister auf eine Überarbeitung des Erlasses, ohne ginge es gar nicht! Im Ausschuss wurde aber deutlich, dass der gar nicht rechtzeitig fer- tig wurde, damit die Schulen sich auch danach richten konnten. Klageverfahren an mehreren Standorten waren die Folge des Schulgesetzes, noch immer sind nicht alle abgeschlossen.Der Minister hört nur zu, wenn er es wichtig findet. Denjenigen Eltern, die den Schutz- schirm für gemeinsames Lernen weiter eingefordert haben, leiht der Minister nicht sein Ohr – im Gegenteil: hier werden Differenzierungsstunden gekürzt, Gesetze und Vorga- ben verändert. Eure Anliegen sind uns wichtig, sagt der Minister? Das würden diese El- tern sicher gerne vom Minister hören. *** Seite 1 von 1