Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Detlef Matthiessen zur Windmesse in Hamburg
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Stellv. Pressesprecher Dr. Jörg Nickel Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0178/28 49 591 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 567.10 / 12.10.2011So nicht, Hamburg! Zu den Berichten, dass die Hansestadt Hamburg ab dem Jahr 2014 eine eigene Windmes- se ausrichten werde, sagt der energiepolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grü- nen, Detlef Matthiessen:Nun ist es offiziell: Hamburg will sich zur Leitmesse der Windenergie entwickeln, was bis- lang Husum ist und aus unserer Sicht auch in Zukunft bleiben soll.Allein die Ankündigung, sich eine Woche vor die Messe in Husum zu setzen, ist an Aggres- sivität nicht zu übertreffen. Norddeutsche Kooperation sieht anders aus: Da werden die je- weiligen Kompetenzen und wirtschaftlichen Interessen beachtet und produktiv zueinander organisiert. Mit der Konkurrenzmesse zerschlägt Hamburg mehr Porzellan als es in seiner egozentrischen Interpretation von norddeutscher Zusammenarbeit selber ahnt. SPD- Bürgermeister Scholz ist sein Wahlerfolg und die sozialdemokratische Alleinregierung of- fensichtlich zu Kopf gestiegen.Das Ganze begleitet die Hansestadt mit einer verlogenen Besorgnisrhetorik, dass die welt- weite Führungskompetenz der Windenergie in Norddeutschland zu sichern wäre und dass es deswegen gut sei, Hamburg als Hauptstadt der Windenergie zu bezeichnen und Schleswig-Holstein die wichtigste und einzige internationalen Industriemesse abspenstig zu machen. Genauso unehrlich ist die Behauptung, dies sei eine Entscheidung der Wirtschaft und habe mit politischer Initiierung und Unterstützung rein gar nichts zu tun.Wer sich Sorgen um Norddeutschland und Windkompetenz macht, setzt sich vor solchen gravierenden Entscheidungen mit seinen Partnern an einen Tisch. Dies hat Hamburg zu keinem Stadium der Entscheidungsfindung für nötig befunden. Wir sind als Schleswig- Holsteiner nicht nur gut, Ausgleichsflächen für die Erweiterung der Airbusindustrie und das Ausbaggern der Elbe zur Verfügung zu stellen. So nicht, Hamburg! *** Seite 1 von 1