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Ines Strehlau zu den Vorschlägen des Aktionsrates Bildung
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 574.11 / 19.10.2011Die Eigenbrötlerei der Kultusministerien muss ein Ende habenZu den heute veröffentlichten Vorschlägen des Aktionsrates Bildung sagt die für Bil- dungsföderalismus zuständige Abgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ines Strehlau:Die Vorschläge des Aktionsrates Bildung gehen in die richtige Richtung. Wenn der Be- reich Bildung in der Hoheit der Länder bleiben soll, muss er weiter entwickelt werden.Damit sind nicht einheitliche Abschlussprüfungen am selben Tag im gesamten Bundes- gebiet gemeint, sondern ein Aufgabenpool mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, mit dem die Abschlussarbeiten erstellt werden.Wir Grünen hatten im Oktober einen Landtagsantrag eingebracht, in dem wir verbindli- che, bundesweit geltende Regelungen im Bildungssystem fordern, die sowohl die Mobi- lität der Lehrenden und Lernenden ermöglichen, als auch die Gleichwertigkeit der Le- bensverhältnisse garantieren. Die Entwicklung und Umsetzung von bundesweit ver- gleichbaren Evaluationsverfahren und von Qualitäts- und Leistungsstandards, also auch vergleichbare Abschlussprüfungen, sind dort ein konkreter Punkt.Der Antrag wird im Bildungsausschuss weiter beraten werden. Mit einem interfraktionel- len Votum hätten wir die Chance, von Schleswig-Holstein den Impuls in die anderen Bundesländer zu geben, sich auf einheitliche Rahmenbedingungen einzulassen. Die Ei- genbrötlerei der Kultusministerien muss ein Ende haben – sonst hat der Bildungsföde- ralismus ein Ende. *** Seite 1 von 1