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14.02.12 , 16:16 Uhr
B 90/Grüne

Bernd Voß zum Küstenschutz

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de
Nr. 083.12 / 14.02.2012

Ohne ein gutes Küstenschutz-Konzept ist Schleswig- Holstein nicht lebensfähig
Zum heute im Kabinett beschlossenen Entwurf zur Fortschreibung des Generalplans Küstenschutz sagt der Sprecher für Küstenschutz der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:
Der Klimawandel zwingt uns, die bisherigen Konzepte beim Küstenschutz zu überden- ken. Die Landesregierung tut gut daran, den Generalplan Küstenschutz entsprechend anzupassen. Wir müssen leider davon ausgehen, dass die Szenarien für den Anstieg des Meeresspiegels realistisch sind. Auf das Land werden in den nächsten Jahrzehn- ten noch erhebliche Mehrausgaben zukommen. Was wir dazu heute gehört haben, ist wahrscheinlich nur ein Vorgeschmack.
Das dies nötig wird, ist die Folge einer langfristig verfehlten Klimaschutzpolitik. Ökono- men wie der renommierte Nicolas Stern warnen seit langem, dass die Kosten der Fol- gen des Klimawandels um ein Vielfaches höher sein werden als die Kosten für Klima- schutzmaßnahmen. Sie sprechen vom größten Marktversagen der Geschichte. Aber die Verantwortung, mit den Folgen des Klimawandels umzugehen, müssen alle ge- meinsam tragen. Bund und EU beteiligen sich an der Finanzierung des Küstenschut- zes, das ist gut so und muss auch so bleiben. Die Kosten für den Küstenschutz dürfen nicht auf die BewohnerInnen der Küstengebiete abgewälzt werden.
Die Folgen des Klimawandels für das Ökosystem Wattenmeer müssen unbedingt mit bedacht werden. Ein erodierendes Wattenmeer hat nicht nur Auswirkungen auf die Na- tur, sondern auch für unsere Sicherheit an der Küste. Ohne ein gutes Küstenschutz- Konzept ist Schleswig-Holstein nicht lebensfähig.
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