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15.02.12 , 13:44 Uhr
SPD

Rolf Fischer und Anette Langner: Kiel-Region droht Kahlschlag bei EU-Fördermitteln

Kiel, 15. Februar 2012 Nr. 048/2012



Rolf Fischer, Anette Langner:
Kiel-Region droht Kahlschlag bei EU-Fördermitteln

Mit Sorge sehen die Mitglieder des Europaausschusses, Rolf Fischer und Anette Langner, den Wegfall der EU-Förderbereiche Tourismus und Kultur für die Förderperiode ab 2013. Dazu erklären sie:
Die Kiel-Region lebt von Investitionen in Hafen und Tourismus. Beides sind Wachstumsbereiche für unsere Region. Der Wegfall dieser beiden Förderfelder aus den EU-Programmen EFRE und Interreg stellt uns vor große Probleme. In der letzten Förderperiode stand ein Betrag von 45 Mio Euro für touristische Infrastrukturprojekte zur Verfügung. Ebenfalls wurden u. a. Hafeninfrastruktur und Stadtentwicklung sowie Modernisierung von Berufsbildungsstätten finanziert. Bisher liegt von Seiten der Landesregierung kein Konzept vor, wie diese Mittel kompensiert werden können. Für die Kiel-Region bedeutet dies einen klaren Nachteil in der Konkurrenz mit anderen Regionen und eine deutlich höhere Belastung für die Kommunen, denn die Entwicklung von Hafenwirtschaft und Tourismus ist für die Kiel-Region von existentieller Bedeutung. Hier zeigt sich, dass die von der CDU betriebene Zerschlagung der K.E.R.N.-Region und die Zuteilung von Kiel und Plön in unterschiedliche Förderregionen negative Auswirkungen hat.
Wir müssen in diesem Jahr die Voraussetzungen schaffen, dass die Region ab 2013 weiterhin Fördermittel erhält.
Wir setzen darauf, dass die Kiel-Region weiter ausgedehnt wird und sich so umfassender aufstellen kann. Um im Wettbewerb mit anderen Regionen wie Metropolregion oder deutsch- dänisches Grenzland zu bestehen, muss die Kiel-Region ein Wachstumskern werden! Das stärkt die Mitte Schleswig-Holsteins, denn eine Zusammenarbeit mit dem Norden und dem Süden des Landes ist nur auf Augenhöhe erfolgreich.

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