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23.02.12 , 10:06 Uhr
B 90/Grüne

Luise Amtsberg und Konstantin von Notz zur Gedenkminute für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de
Nr. 103.12 / 23.02.2012

Den Opfern von Rassismus und Gewalt gedenken – Rechtsextremismus entschieden entgegentreten
Anlässlich des heutigen Staatsaktes für die Opfer der rechtsextremen Terrorzelle NSU, sagt die Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Luise Amtsberg:
Unsere Trauer und unser Mitgefühl sind bei den Angehörigen und Freunden der Opfer dieser furchtbaren Verbrechen. Sie haben uns auf schmerzliche Art erneut vor Augen geführt, dass Rassismus, Antisemitismus, Intoleranz und Menschenverachtung noch immer in unserer Gesellschaft verwurzelt sind. Wir dürfen daher nicht bei dem Geden- ken an die Opfer stehen bleiben, sondern müssen uns täglich gegen jede Form der Diskriminierung und Gewalt stark machen und für ein friedliches Zusammenleben Aller in unserer Gesellschaft streiten.
Der innenpolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion Dr. Konstantin von Notz fügt hinzu:
Die heutige Gedenkminute um 12:00 Uhr ist ein wichtiges Zeichen des Erinnerns an die Opfer der Taten und der Bewusstwerdung des Problems von Rassismus in unserer Gesellschaft. Wir setzen aber auch Hoffnung in den Parlamentarischen Untersu- chungsausschuss zu den Morden der NSU. Die genauen Zusammenhänge und Hinter- gründe der Verbrechen, das Versagen der Behörden und politische Verantwortlichkei- ten müssen vorbehaltlos aufgeklärt werden. Der Staat, die Politik und unser Land sind in der Pflicht, das durch die unfassbare Mordserie verloren gegangene Vertrauen gera- de bei den Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zurückzugewinnen.
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