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Bernd Voß zum Beitritt Schleswig-Holsteins in das Netzwerk Gentechnikfreie Regionen
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de Für gentechnikfreie Felder – Nr. 337.12 / 31.07.2012 in Schleswig-Holstein und anderswo Zum Beitritt Schleswig-Holsteins zum Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen sagt der agrarpolitische Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß: Das ist eine gute Nachricht für die Verbraucherinnen und Verbraucher sowie für unsere Land- und Ernährungswirtschaft im Land. Wir haben diesen Wiedereintritt ins eu- ropäische Netzwerk lange gefordert. Ich freue mich, dass dieser Schritt jetzt von der neuen Landesregierung sofort vollzogen wurde. Damit sind wir unserem Ziel näher gekommen, die gentechnikfreie Erzeugung im Land langfristig abzusichern. Dies allein reicht aber nicht. Wir müssen mit den anderen Part- nern verstärkt auf die Bundes- und EU-Ebene einwirken. Auch wenn die Regionen sich hoffentlich bald autonom für gentechnikfrei erklären können; europaweit muss weiterhin eine Nulltolleranz für Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Organismen im Saatgut gelten. Bei Lebens- und Futtermitteln darf es keine Akzeptanz von nicht zuge- lassenen Genkonstrukten geben. Die Haltung der schwarz-gelben Bundesregierung im EU-Ministerrat ist leider sehr ambi- valent. Deutschland enthält sich, wenn es um die Zulassung neuer gentechnisch verän- derter Organismen geht. Bei der Risikobewertung auf EU-Ebene liegt vieles im Argen. Auch hier vermissen wir ein Engagement Deutschlands für eine wissenschaftliche und unabhängige Risikobewertung, die auch sozio-ökonomische Folgeschäden des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen berücksichtigt. *** Seite 1 von 1