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23.08.12 , 16:18 Uhr
B 90/Grüne

Anke Erdmann zur Verbesserung der Lehrerstellensituation

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
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presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de TOP 26 Nr. 372.12 / 23.08.2012



FDP fordert Landesregierung auf, Probleme zu lösen, die die Schulen ohne die FDP gar nicht hätten
Zur Verbesserung der der Lehrerversorgung erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis‘90/Die Grünen, Anke Erdmann:
Dreimal – im Dezember, im Januar und im Februar – wurde in diesem Parlament nach Möglichkeiten gesucht, dass die 300 Stellen zum neuen Schuljahr nicht gestrichen werden. Damit die Stellen zum ersten August nicht gestrichen werden, hätte es eines langen Vorlaufes bedurft. Jeweils zum Schulhalbjahr folgt die Zuteilung der Lehrer- stellen durch ein aufwendiges Verfahren der Schulverwaltung.
Diese Chance ist für dieses Schuljahr vertan. Der nächste sinnvolle Zeitpunkt für die Ausweisung neuer Planstellen ist der erste Februar 2013 – zum neuen Schulhalbjahr! Zum ersten Februar sollen nicht nur die Stellen bereit stehen, sondern auch die Aus- schreibungsverfahren abgeschlossen sein.
Unter dem Vorbehalt der Zustimmung zum neuen Haushalt können die Stellen schon frühzeitig ausgeschrieben werden. Der Haushalt dürfte in diesem Punkt eine Zustim- mung über die Koalition hinaus erfahren. Wichtig ist, dass die Stellen zu einem sinn- vollen Zeitpunkt im laufenden Schuljahre ankommen – und das stellen wir hiermit si- cher.
Wir haben den Vormittag über ein Problem geredet, das wir ohne die FDP gar nicht hätten. In drei namentlichen Abstimmungen – Dezember 2010, Dezember 2011 und Januar 2012 – haben die Abgeordneten der FDP-Fraktion die Streichung der 300 Stel- len beschlossen, die sie heute bereuen!
Seite 1 von 2 Doch der Schaden ist bereits entstanden: Junge Nachwuchslehrkräfte mit gesuchten Fächern hat die FDP keine Perspektive bieten wollen. Viele junge Kolleginnen und Kollegen, die wir hier gebraucht hätten, sind in andere Bundesländer gezogen, in denen sie feste Stellen bekommen. In SH wurden zu diesem Schuljahr lediglich 30 bzw. zum letzten Schuljahr 20 Prozent der Lehrkräften unbefristete Stellen angeboten. Wir lassen gute Fachkräfte also ein- fach ziehen.
Die FDP fordert von uns die Lösung von Problemen, die die Schulen ohne die FDP gar nicht hätten.



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