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PM Dänemark muss CO2-Pläne überdenken
Pressemitteilung Nr. 068/2012Kiel, 18.09.2012Pressesprecher Per Dittrich, Tel. 0431-988 1383Dänemark muss CO2-Pläne überdenken Zur Bekanntmachung des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (Clausthal-Zellerfeld) , Dänemark wolle Unternehmen fast ausgeschöpfte Ölfelder in der Nordsee zur Injektion von CO2 an anbieten, erklären die SSW- Abgeordneten Lars Harms und Flemming Meyer:Der SSW spricht sich gegen jede Art der unterirdischen Verpressung von CO2aus - ganz gleich, ob diese der Speicherung von Kohlendioxid oder derÖlförderung dienen soll.Die laut Bekanntmachung geplanten Aktivitäten der dänischen„Energistyrelsen“ zur dauerhaften CO2-Verpressung in fast ausgeschöpftenÖlfeldern in unmittelbarer Nähe des Nationalparks Schleswig-HolsteinischesWattenmeer sind bei aller grenzüberschreitender Freundschaft nichthinnehmbar. 2Auch wenn immer wieder „Experten“ beteuern, die Risiken der CO2-Verpressung seien beherrschbar - niemand kann garantieren, dassunterirdische CO2-Felder sich wirklich dauerhaft versiegeln lassen.In den kommenden Jahrzehnten wird die Menschheit damit beschäftigt sein,schwerwiegende Fehler in der Energiepolitik zu korrigieren: Den Rückbau derAtommeiler. Auch diese galten einmal als sicher.Diesmal können und müssen wir verhindern, dass ein weitererfolgenschwerer Fehler mit Gefahr für die Umwelt und die Menschheitbegangen wird.Der SSW fordert deshalb die „Energistyrelsen“ in Dänemark dazu auf, ihrePläne zur Verpressung von CO2 in der Nordsee fallen zu lassen.Aus Rücksicht auf unser grenzüberschreitendes UNESCO-Welterbe und aufdie Menschen in unserer gemeinsamen Nordsee-Region.