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18.09.12 , 13:03 Uhr
SSW

PM Dänemark muss CO2-Pläne überdenken

Pressemitteilung Nr. 068/2012
Kiel, 18.09.2012

Pressesprecher Per Dittrich, Tel. 0431-988 1383



Dänemark muss CO2-Pläne überdenken Zur Bekanntmachung des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (Clausthal-Zellerfeld) , Dänemark wolle Unternehmen fast ausgeschöpfte Ölfelder in der Nordsee zur Injektion von CO2 an anbieten, erklären die SSW- Abgeordneten Lars Harms und Flemming Meyer:

Der SSW spricht sich gegen jede Art der unterirdischen Verpressung von CO2
aus - ganz gleich, ob diese der Speicherung von Kohlendioxid oder der
Ölförderung dienen soll.


Die laut Bekanntmachung geplanten Aktivitäten der dänischen
„Energistyrelsen“ zur dauerhaften CO2-Verpressung in fast ausgeschöpften
Ölfeldern in unmittelbarer Nähe des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches
Wattenmeer sind bei aller grenzüberschreitender Freundschaft nicht
hinnehmbar. 2
Auch wenn immer wieder „Experten“ beteuern, die Risiken der CO2-
Verpressung seien beherrschbar - niemand kann garantieren, dass
unterirdische CO2-Felder sich wirklich dauerhaft versiegeln lassen.


In den kommenden Jahrzehnten wird die Menschheit damit beschäftigt sein,
schwerwiegende Fehler in der Energiepolitik zu korrigieren: Den Rückbau der
Atommeiler. Auch diese galten einmal als sicher.
Diesmal können und müssen wir verhindern, dass ein weiterer
folgenschwerer Fehler mit Gefahr für die Umwelt und die Menschheit
begangen wird.


Der SSW fordert deshalb die „Energistyrelsen“ in Dänemark dazu auf, ihre
Pläne zur Verpressung von CO2 in der Nordsee fallen zu lassen.
Aus Rücksicht auf unser grenzüberschreitendes UNESCO-Welterbe und auf
die Menschen in unserer gemeinsamen Nordsee-Region.

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