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10.01.13 , 13:47 Uhr
CDU

Daniel Günther: Die tatsächlichen Probleme der Hochschulen geht Professor Waltraud Wende nicht an

Hochschulpolitik
Nr. 010/13 vom 10. Januar 2013
Daniel Günther: Die tatsächlichen Probleme der Hochschulen geht Professor Waltraud Wende nicht an
CDU-Hochschulexperte Daniel Günther hat Wissenschaftsministerin Professor Dr. Waltraud Wende nach der Vorstellung ihrer Initiativen im Hochschulbereich heute (10. Januar 2013) vorgeworfen, die tatsächlichen Probleme der Hochschulen nicht anzugehen:
„Sicherlich muss die Frauenquote an den Hochschulen erhöht werden. Tatsächlich jedoch hatten unsere Hochschulen auf dem von der Landesregierung initiierten Hochschulkongress weitere und sehr viel dringlichere Probleme vorgetragen. Einmal mehr greift Professor Wende nur die Dinge auf, die ihre ganz persönliche Herzensangelegenheit sind“, erklärte Günther in Kiel.
So habe Wende die Bekämpfung der Unterfinanzierung der Hochschulen und in diesem Zusammenhang die Abschaffung des Kooperationsverbotes nicht erwähnt. Auch die Personalrekrutierung beim akademischen Mittelbau gehe sie nicht entschlossen an. Um bessere Anreize zur Aufnahme des Studiums von Mangelfächern kümmere Wende sich nicht im Ansatz.
„Völlig unklar ist, welche Auswirkungen angesichts der zunehmenden Studierendenzahlen die durch Wende geplante Absenkung der Lehrverpflichtung an den Fachhochschulen zur Folge haben wird. Einmal mehr macht die Ministerin völlig unausgegorene Vorschläge, die entsprechende
Pressesprecher Dirk Hundertmark, Mareike Watolla Landeshaus, 24105 Kiel Telefon: 0431 988-1440 Telefax: 0431-988-1443 E-Mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de


Seite 1/2 Erwartungen bei den Betroffenen wecken. Die Folgen aber bleiben völlig ungewiss“, so Günther.
Die einzigen konkreten und auch in ihren Folgen durchdachten Punkte seien die Ersetzung des Universitätsrates durch einzelne Hochschulräte und die Initiative zur Gewinnung Berufstätiger für ein Studium.
„Diese beiden Punkte allerdings stammen noch aus der Feder der CDU-geführten Vorgängerregierung“, so Günther.



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