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16.05.13 , 16:02 Uhr
CDU

Hans-Jörn Arp: Ein Zustandsbericht saniert keine Straßen

Verkehrspolitik
Nr. 285/13 vom 16. Mai 2013
Hans-Jörn Arp: Ein Zustandsbericht saniert keine Straßen
CDU-Verkehrsexperte Hans-Jörn Arp hat die Landesregierung nach dem heutigen (16.Mai 2013) Straßen-Zustandsbericht zum Handeln aufgefordert.
„Allein um den heutigen Zustand der Landesstraßen auch nur im Ansatz zu erhalten, sind pro Jahr 36 Millionen Euro erforderlich. Meyer hat ab nächstem Jahr etwa ein Sechstel davon zur Verfügung. Das ist die Zustandsbilanz der Landesregierung. SPD, Grüne und SSW geben so viel Geld aus, um ihre Lieblingsprojekte zu pampern, dass für unsere Straßen nur ein Schlaglochregister übrig bleibt“, so Arp.
Die schlechte Infrastruktur schade dem Standort Schleswig-Holstein: „465 Verkehrsbeschränkungen auf unseren Landesstraßen bedeuten Verzögerungen für Mittelstand, Handwerk und Pendler. Sie belasten die Leistungsträger dieser Gesellschaft“, so Arp.
Hinsichtlich des Vorschlags des Verkehrsministers, nach dem Vorbild des dänischen Modells staatliche Infrastrukturgesellschaften zu gründen, die sich dann mit privatem Geld verschulden, forderte Arp Meyer auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen:
„Die Frage ist, wer am Ende die Rechnungen bezahlt. Offensichtlich hat Meyer gegenüber den Grünen seinen enormen Mehrbedarf nicht durchsetzen können. Wenn er stichhaltig erklärt, wie sein Vorschlag eine Finanzierung
Pressesprecher Dirk Hundertmark, Mareike Watolla Landeshaus, 24105 Kiel Telefon: 0431 988-1440 Telefax: 0431-988-1443 E-Mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de


Seite 1/2 ermöglicht, hat er unter einer Bedingung unsere Zustimmung: die Autofahrer in Schleswig-Holstein dürfen nicht zusätzlich belastet werden“, so Arp. Ohne Konkretisierung sei Meyers Vorschlag genau so unausgegoren, wie der frühere Vorschlag des heutigen Ministerpräsidenten zur Finanzierung der Sanierung des NOK.



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