Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

25.09.13 , 18:15 Uhr
B 90/Grüne

Anke Erdmann zum pädagogischen Konzept "Lesen durch Schreiben"

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Es gilt das gesprochene Wort! Claudia Jacob Landeshaus TOP 26 + 38 – Pädagogische Methode „Lesen durch Düsternbrooker Weg 70 Schreiben“ 24105 Kiel
Telefon: 0431 / 988 - 1503 Dazu sagt die schulpolitische Sprecherin Fax: 0431 / 988 - 1501 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mobil: 0172 / 541 83 53
Anke Erdmann: presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de
Nr. 359.13 / 25.09.2013


Heute hü, morgen hott
Heute hü, morgen hott: Aufgeschreckt durch einen Presseartikel möchte die schwarz- gelbe Opposition heute die methodische Wahlfreiheit der LehrerInnen beschränken, morgen bei der Schulgesetzdebatte wird sie mehr Wahlfreiheit fordern.
Im wissenschaftlichen Diskurs gibt es einige kritische Stimmen zum Konzept „Lesen durch Schreiben“. So eindeutig wie Schwarz-Gelb es gerne hätte, ist allerdings weder die Unterlegenheit dieser Methode noch die Überlegenheit anderer Methoden belegt.
Spätestens seit der Veröffentlichung der Hattie-Studie wissen wir, dass es weniger die Methoden und die Strukturen sind, die die Leistungsunterschiede ausmachen, sondern dass es vor allem auf die Lehrkräfte ankommt. Unterrichtsmethoden können folglich – auch bei empirischen Untersuchungen – immer nur so gut oder schlecht sein, wie die Lehrpersonen, die sie unterrichten.
Kaum eine Schule benutzt das Konzept „Lesen durch Schreiben“ in Reinform. Häufig wird vor allem die Anlauttabelle als Werkzeug für das lautorientierte Schreiben genutzt. Wenn die schwarz-gelbe Opposition die Anlauttabelle verbieten möchte, müssten etli- che Schulbücher geschwärzt werden.
***



Seite 1 von 1

Download PDF

Pressefilter

Zurücksetzen