Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

28.02.14 , 10:44 Uhr
SPD

Beate Raudies: Politkabarett verhindert große Bühne

Kiel, 28. Februar 2014 Nr. 040/2014



Beate Raudies:
Politkabarett verhindert große Bühne Zu der gestrigen Abstimmung in der Ratsversammlung der Stadt Schleswig zu einem Neubau der Spielstätte des Landestheaters erklärt die kulturpolitische Sprecherin der SPD- Landtagsfraktion, Beate Raudies:
Das gestrige Nein der Ratsversammlung zum Landestheater war absehbar, bleibt aber eine tiefe Enttäuschung. Selbstverständlich hat die kommunale Selbstverwaltung die Entscheidungshoheit. Aber es ist nicht zu übersehen, dass Teile der bunten Abstimmungsgemeinschaft aus CDU, FDP, Wählergemeinschaften und Grünen nicht in erster Linie aus Sorge um die kommunalen Finanzen abgestimmt haben, sondern um Kulturministerin Spoorendonk eine Niederlage beizubringen.
Die Leidtragende ist aber nicht die Landesregierung, sondern es ist die Kultur in Schleswig- Holstein und es sind die Bürgerinnen und Bürger aus der Schleswiger Region, die in Zukunft lange Wege werden auf sich nehmen müssen, wenn sie eine Theateraufführung besuchen wollen.
Die Landesregierung ist ebenso wie die kommunale Familie bis an die Grenze dessen gegangen, was an finanzieller Unterstützung für den Neubau des Theaters auf dem Hesterberg vertretbar war. Ein besseres Angebot des Landes wird es definitiv nicht geben.
Wir werden gemeinsam mit allen Beteiligten nach Wegen suchen, das nunmehr in seiner Existenz gefährdete Modell des Landestheaters am Leben zu erhalten.
Den für die gestrige Abstimmung in Schleswig Verantwortlichen können wir nur wünschen, dass das Modell einer Sanierung des Theaters am Lollfuß für einen Apfel und ein Ei mehr ist als ein Hirngespinst.

Download PDF

Pressefilter

Zurücksetzen