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Jette Waldinger-Thiering: Wir wollen zur Sachlichkeit zurückkehren
Presseinformation Kiel, den 10.04.2014Es gilt das gesprochene WortJette Waldinger-Thiering TOP 32 Missbilligung der Äußerungen der Bildungsministerin des Landes Schleswig-Holstein Drs. 18/1763 „Die Förderzentren leisten hervorragende Arbeit und sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Bildungssystems“Um ganz ehrlich zu sein: Diese Debatte wirkt auf mich wirklich unsinnig. Oder zumindestüberflüssig. Während es weit wichtigere Dinge zu diskutieren gibt, sollen wir uns hier überÄußerungen der Bildungsministerin unterhalten, die zu Missverständnissen geführt haben.Missverständnisse, die schon lange ausgeräumt sind. Denn die Ministerin steht ganzoffenkundig im engen Austausch mit den Betroffenen. In meinen Augen ist also nicht dieBildungsministerin, sondern sind vielmehr die Antragsteller selbst aufgefordert, zur gebotenenSachlichkeit zurückzukehren.Es kann überhaupt keinen Zweifel daran geben, dass die Sonderpädagogen im Land großartigeArbeit leisten. Dies sage ich ausdrücklich für alle Schulen. Und mit Blick auf die Förderzentrenim Land, will ich eins ganz deutlich machen: Aus dem Koalitionsvertrag von SPD, Grünen undSSW geht absolut unmissverständlich hervor, dass eine flächendeckende Schließung unserer 2Förderzentren zu keinem Zeitpunkt zur Debatte stand und damit auch in Zukunft vonniemandem gewollt ist. Für den SSW ist völlig klar: Die Menschen dort leisten Tag für Tag einenengagierten und tadellosen Einsatz für unsere Kinder.Ich sehe wirklich keinen Anlass, die Äußerungen der Ministerin zu missbilligen. Sie hat nachden entstandenen Irritationen unverzüglich Kontakt zum Verband Sonderpädagogikaufgenommen. In einem Schreiben an Vorsitzende und Mitglieder hat sie nicht nur einGesprächsangebot gemacht. Auch der große Respekt und die Wertschätzung für die von ihnengeleistet Arbeit wurde schon hier deutlich. Das darauf folgende Gespräch war nach Aussagealler Beteiligten nicht nur klärend sondern vor allem auch zukunftsgerichtet und konstruktiv.Wir alle haben es lesen können: Die Landesvorsitzende des Verbands Sonderpädagogik ist nacheigener Aussage erfreut darüber, dass es schnell zu einem klärenden Gespräch gekommen ist.Die von der Ministerin getroffenen Äußerungen wurden eindeutig klargestellt. Und mit Blickauf die Zukunft und ein wirklich inklusives Schulwesen wollen beide Seiten konstruktivzusammenarbeiten.Ich denke, alles in allem ist es Grund genug, um nun einen Schlussstrich zu ziehen und sich denwirklich wichtigen Dingen zuzuwenden.