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10.04.14 , 10:56 Uhr
B 90/Grüne

Eka von Kalben zum Missbilligungsantrag der CDU gegenüber den Äußerungen der Bildungsministerin

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Es gilt das gesprochene Wort! Claudia Jacob Landeshaus TOP 32 – Missbilligung der Äußerungen Düsternbrooker Weg 70 der Bildungsministerin 24105 Kiel
Telefon: 0431 / 988 - 1503 Dazu sagt die Fraktionsvorsitzende Fax: 0431 / 988 - 1501 von Bündnis 90/Die Grünen, Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de Eka von Kalben: www.sh.gruene-fraktion.de
Nr. 168.14 / 10.04.2014


Die Debatten um Inklusion müssen mit allergrößter Sorgfalt geführt werden
Sehr geehrter Herr Präsident, sehr verehrte Damen und Herren!
Ich möchte gar nicht lange drum herum reden. Während des letzten Landtags sind hier Worte gefallen, die falsch verstanden wurden und für Enttäuschung, ja Wut gesorgt ha- ben. Diese Worte haben eine nachträgliche Klärung erfordert. Die Bildungsministerin hat hierzu notwendige Gespräche geführt und Missverständnisse aus der Welt ge- räumt. Das ist gut so. Mehr ist in dieser Sache nicht zu sagen.
Hier im Haus herrscht Einigkeit: Die Arbeit der LehrerInnen, des gesamten Personals an Förderzentren und an jeder anderen Schulart verdient unseren Respekt, unsere An- erkennung: Sie verdient unseren Dank. Wir schätzen die couragierte und engagierte Arbeit, die in unseren Bildungsinstitutionen geleistet wird, sehr.
Es ist deutlich geworden, dass schulpolitische Debatten – aber ganz besonders Debat- ten um Inklusion – mit der allergrößten Sorgfalt geführt werden müssen. Denn ein fal- sches Wort, oder ein falsch verstandenes Wort, kann hier schnell zu Frustration führen.
Das führt uns nicht weiter. Wir werden uns heute und in absehbarer Zeit immer wieder mit Inklusion beschäftigen. Die Erfahrungen der letzten Wochen machen uns allen, sehr verehrte Damen und Herren, noch einmal deutlich, wie wichtig hier Fingerspitzen- gefühl und Empathie sind. Für gehandicapte Menschen, wie für verantwortliche Päda- gogInnen.
Wir wollen einen Weg finden, um allen Kindern – ganz gleich ob mit oder ohne Handi- cap – eine optimale Förderung zu geben. Seite 1 von 2 Diese Debatte hier, diese Missbilligung, trägt dazu nicht bei. So lassen sich die Heraus- forderungen der Inklusion nicht bewältigen. Sie, liebe CDU, wollen ausgeräumte Miss- verständnisse politisch instrumentalisieren. Das lehnen wir ab und deshalb lehnen wir auch Ihren Antrag ab.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
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