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Flemming Meyer: Der Mittelstand ist das Rückgrat der schleswig-holsteinischen Wirtschaft
Presseinformation Kiel, den 10.04.2014Es gilt das gesprochene WortFlemming Meyer TOP 13 Konzept für eine einzelbetriebliche Förderung Drs. 18/1723„Der Mittelstand ist das Rückgrat der schleswig-holsteinischen Wirtschaft“Diese Koalition hat sich zur Aufgabe gemacht wirtschafts- und strukturpolitisch Maßnahmendes Landes neu zu gestalten. Weg von der alten Gieskannenpolitik, hin zu Fördermaßnahmendie speziell darauf ausgerichtet sind, die strukturschwachen Regionen zu entwickeln.So wollen wir insbesondere die Regionen des Landes unterstützen, die eben nicht imunmittelbaren Bereich der Metropolregion liegen und davon profitieren. Denn nur so wird es unsgelingen, dass diese Regionen weiterhin überlebensfähig bleiben. Wir wollen tragfähigeGrundlagen in allen Landesteilen vorhalten und innovative Entwicklungen ermöglichen.Die einzelbetriebliche Förderung war hierbei nicht immer das geeignete Instrument, umnachhaltige Strukturen zu stärken. Sie hat eben nicht zu einer tragfähigen Entwicklung imBetrieb oder in der Region geführt. 2Der Umkehrschluss darf aber nicht sein, alles den Kräften des Marktes zu überlassen. Hier hatPolitik die Aufgabe entsprechend zu lenken. Und genau das beabsichtigen wir mit den neuenFördermaßnahmen.Die Wirtschaft des ländlichen Raumes wird häufig nur auf die Landwirtschaft reduziert. Nebender Landwirtschaft sind es aber insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, die dieWirtschaftsstruktur des ländlichen Raumes bilden. Der Mittelstand ist das Rückgrat derschleswig-holsteinischen Wirtschaft. Und gerade diese Unternehmen zeichnen sich immerwieder durch Innovationen aus. Dabei ist gerade die Westküste ein hervorragendes Beispiel fürbetriebliche Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien, die mittlerweile auch nichtmehr wegzudenken sind.Diese Betriebe wollen wir mit einer Art betriebsorientierter Innovationsförderung unterstützen.Die Förderung von Betrieben wird sich künftig auf bestimmte Schwerpunkte beschränken.Genannt wurden bereits Nachhaltigkeit und Innovation. Dazu zählen sodann auchenergieeffiziente oder -einsparende Maßnahmen. Aber auch im Bereich des Tourismus wird esklare Kriterien geben, um den Tourismusstandort Schleswig-Holstein weiter zu stärken.Weitere Vorgaben beziehen sich auf gute Arbeit und Familienfreundlichkeit.Für die Westküste möchte ich noch einmal das Programm ITI (Integrierte Territoriale Investition)besonders hervorheben, dass bei uns im Land mit dem Titel „Tourismus- undEnergiekompetenzregion Westküste“ geführt wird. Die dafür vorgesehenen 30 Mio. Euro,werden dort gezielt für die Maßnahmen zur Verfügung gestellt, die wir von vornherein alsschwerpunkthaft in unserer Förderpolitik erachtet haben. Für ITI wurden die Leitthemen„Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ und „Ressourcenschonender Tourismus“ gewählt.Die Projekte werden im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens eingebracht und durch einGremium ausgewählt. Das ITI-Programm bietet große Potentiale und gibt der Westküste ganzneue wirtschaftliche Impulse. 3Wir werden aber auch in anderen Regionen des Landes weiter Förderungen zulassen, sofern siefür die Region von besonderer Bedeutung sind. Niemand wird hier außer Acht gelassen. Diesmöchte ich auch hervorheben.Abschließend möchte ich noch auf einen Punkt eingehen, der insbesondere bei Neugründungenvon großer Relevanz ist. Wir wissen, dass gerade bei Startup-Unternehmen die Kapitaldecke enggestrickt ist. Daher ist es wichtig, dass wir künftig Verfahren haben, die mit einem geringenbürokratischen Aufwand verbunden sind, damit es zu schnellen Genehmigungen kommen kann.Nur so werden wir wirklich Neugründungen am Markt positionieren.