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Eka von Kalben zur teilweisen Überführung des Solis in eine Verkehrsabgabe
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 192.14 / 09.05.2014Reinhard Meyer sollte lieber den Koalitionsvertrag lesenZur heutigen Forderung vom schleswig-holsteinischen Verkehrsminister Reinhard Meyer zur teilweisen Überführung des Solis in eine Verkehrsabgabe sagt die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag, Eka von Kalben:Reinhard Meyer sollte mal lieber den Koalitionsvertrag lesen. Dort ist ausdrücklich festge- legt, dass frei werdende Mittel aus dem Solidarpakt II in einen Bildungs-Soli sowie einen Altschuldentilgungsfonds überführt werden sollen. Alles andere ist Getöse von Herrn Meyer und mit uns Grünen nicht zu machen.Minister Meyer greift allerdings ein wichtiges Thema auf, denn Schleswig-Holstein braucht in der Tat mehr Geld zum Erhalt seiner Verkehrsinfrastruktur. Hier gilt für uns Grüne weiterhin: Erhalt vor Neubau! Aber solange weiter fleißig an über- flüssigen Großprojekten geplant wird, muss man sich nicht über mangelnde Mittel für den Erhalt der Straßen wundern.Um die finanzielle Grundlage für Infrastruktur zu vergrößern, haben die grünen Fraktions- vorsitzenden heute in Erfurt beschlossen, die LKW-Maut auf alle überörtlichen Straßen auszuweiten. Denn 98 Prozent der anfallenden Straßenschäden werden heutzutage durch LKWs verur- sacht. Um den ÖPNV in Schleswig-Holstein auskömmlicher zu finanzieren, sollen zudem die Regionalisierungsmittel um jährlich min. 2,5 Prozent erhöht werden. *** Seite 1 von 1