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12.06.14 , 14:30 Uhr
B 90/Grüne

Anke Erdmann zur Diskussion um kleine Grundschulstandorte im ländlichen Raum

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de
Nr. 242.14 / 12.06.2014

Kleine Grundschulstandorte im ländlichen Raum
Zu der Diskussion um die kleinen Grundschulstandorte im ländlichen Raum sagt die schulpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Anke Erd- mann:
Die Opposition regt sich über die Umsetzung eines Gesetzes auf, das noch gar nicht in Kraft getreten ist. Die im Gesetz verankerte Experimentierklausel für kleine Grund- schulstandorte ist im aktuellen Schulgesetz gar nicht vorgesehen, deshalb haben wir sie ins neue Schulgesetz aufgenommen, das ab dem 1.8.2014 gilt.
Sinn und Zweck der Experimentierklausel ist, dass wir den ländlichen Gebieten mehr Möglichkeiten geben, Schulen im Dorf zu lassen. Ländliche Schulstandorte sind oft der Lebensnerv im Ort. Einigkeit besteht aber sicher auch darin, dass nicht alle kleinen Schulstandorte erhalten werden können. Das glaubt noch nicht mal die Opposition!
Wir gehen davon aus, dass vom Ministerium innovative Konzepte, die aufkommens- neutral für das Land sind und vor allem gute Qualität für die Kinder sicherstellen, wohl- wollend geprüft werden. Es ist besser, wenn die Schulträger Geld in Pädagogik statt in Busse investieren. Die Lehrerzuweisungen für Kinder werden pro Kopf erteilt. Darum kann der Erhalt kleiner Außenstellen mit aufkommensneutralen Konzepten auch nicht teurer werden – wie mitunter gerne angeführt wird.
Neben der Experimentierklausel stehen erstmals auch ELER-Mittel aus dem ländlichen Raum zur Verfügung. Beides ist weitaus mehr als Frau Franzen und Frau Klahn mit Ih- ren Fraktionen für die Schulen im ländlichen Raum erreicht haben. Vielleicht haben die beiden Damen vergessen, dass die Carstensen Regierung an den Stabilitätsrat gemel- det hat, Jahr für Jahr könnten 50 Stellen gestrichen werden, weil „Schul- und Klassen- größen optimiert“ werden sollten. Das bedeutet nichts anderes als größere Klassen und größere Schulstandorte. *** Seite 1 von 1

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