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23.10.14 , 14:15 Uhr
B 90/Grüne

Marret Bohn zur Diskussion um die Frauenhausplätze

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
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Nr. 415.14 / 23.10.2014



Leiden CDU und FDP unter völligem Gedächtnisschwund?
Zur Diskussion um die Frauenhausplätze sagt die frauenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:
Nichts hat die Frauenhäuser in Schleswig-Holstein so sehr getroffen, wie die Kürzun- gen von CDU und FDP während ihrer Regierungszeit. Wenn die Küstenkoalition diese massiven Kürzungen nicht zurückgenommen hätte, wäre jetzt die Situation der Frauen- häuser in ganz Schleswig-Holstein dramatisch. Ganz konkret waren das AWO Frauen- haus in Lübeck und das Frauenhaus Wedel durch das schwarz-gelbe Regierungshan- deln unmittelbar von Schließung bedroht. Massive Probleme zeichneten sich für weitere Standorte ab. Hätte die Küstenkoalition nicht gehandelt, läge die Frauenhauslandschaft in Schleswig-Holstein jetzt in Scherben.
Es ist unerhört, wenn die Opposition zu Unrecht kritisiert, die Landesregierung habe kein Interesse, an einem Kostenausglich zwischen den Bundesländern. Schwarz-Gelb ist es nicht gelungen, dieses Thema während ihrer Regierungszeit erfolgreich zu ver- handeln. Frauenministerin Alheit hat den Kostenausgleich mit Hamburg verhandelt und besiegelt. Weitere Gespräche im Rahmen der Gleichstellungsministerkonferenz wurden und werden geführt. Rot-Grün-Blau hat die Kürzungen bei den Frauenhäusern zurück- genommen und dafür gesorgt, dass wieder 319 Plätze in 14 Frauenhäusern zur Verfü- gung stehen. Leiden CDU und FDP unter völligem Gedächtnisschwund? Anders lässt sich eine solche Verdrehung der Tatsachen nicht erklären.
Seite 1 von 2 Wir Grüne stehen klar zu den Frauenhäusern in Schleswig-Holstein. Schutz vor Gewalt ist ein Menschenrecht. Wichtig ist, neben einem Platz in einem Frauenhaus, auch die Möglichkeit, geeigneten Wohnraum zu finden. Dafür werden wir uns weiter unbeirrt ein- setzen.
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