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Lars Harms: Zahlen und Daten zeichnen ein durchaus positives Bild der Arbeit unserer Polizei und Behörden
Presseinformation Kiel, den 22. Januar 2015Es gilt das gesprochene WortLars HarmsTOP 41 Bekämpfung der Einbruchskriminalität Drs. 18/2516 18/2585 „Die landesübergreifende Zusammenarbeit mit Hamburg und Niedersachsen entwickelt sich einwandfrei“Im vorliegenden Bericht wird strukturiert und klar dargestellt, wie unsere Landespolizei mitdiesem Thema umgeht. Es wird deutlich, dass die Zahlen der Wohnungseinbrüche in denletzten Jahren nicht überheblich gestiegen sind. Im Gegenteil, die Zahlen sind sogar leichtrückläufig. Das gilt auch für die Zahl der gegen Jugendliche und junge Erwachsene geführtenVerfahren. So ist es aus vorherigen Erklärungen von Seiten des Ministeriums zu lesen. Auchohne Fachkenntnisse, würde ich dies erst mal als ein gutes Zeichen werten. Bemerkenswertfinde ich auch die Vorgehensweise in Zusammengang mit der Prävention. Die Aufklärung überden Schutz vor Einbrüchen ist wichtig und sie ist auch im besonderen Maße effektiv. Denn mitrelativ überschaubaren Maßnahmen, kann man viel zur Verhinderung von Einbrüchen tun. Ichwürde sogar davon ausgehen, dass es in keinem anderen kriminellen Handlungsfeld so leicht 2ist, etwas für die Prävention zu tun. Man muss dazu sein Eigentum nicht gleich in eineFestung verwandeln. Von daher ist es begrüßenswert, dass die Landespolizei regelmäßig, mitEnden der Sommerzeit, über Einbruchskriminalität in den Medien informieren will.Ein weiterer Punkt, den es von dieser Seite zu begrüßen gilt, ist der der landesübergreifendenZusammenarbeit zwischen Hamburg, Niedersachsen und unserem Land. Auch hier bleibt zuhoffen, dass dies auch in Zukunft so beibehalten wird. Man könnte natürlich darübernachdenken, diese Zusammenarbeit auch auf den süddänischen Raum auszuweiten. Wie gutdie Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn im Norden funktioniert, darüber haben wir jaheute schon viel gehört. Das Schöne an so einer Zusammenarbeit ist ja, dass beide Seiten vomWissensaustausch profitieren können, sofern dieser denn stattfindet. Welchen Sinn hat esdenn, wenn aufwändige Konzepte zur Prävention oder Aufklärung von Einbruchskriminalitätentworfen werden, wenn dies oder ähnliches zeitgleich auch nördlich der Grenze gemachtwird? Doppelarbeit ist der lähmende Aspekt von jeglicher Tätigkeit, dies gilt insbesondere imPolizeibereich. Diesem Klotz am Bein will sich sicher keiner ans Bein binden. Von daher ist derAnsatz zur Verhinderung von Doppelarbeit sowie dem Profitieren vom Wissensaustauschdurchaus ein Gedanke, über den sich das Nachdenken wirklich lohnen kann und da darf eineStaatsgrenze kein Hindernis sein. Es sind also noch Stellschrauben vorhanden, an denen mandurchaus drehen könnte.Nichtdestotrotz ist die Landespolizei in Punkto Einbruchkriminalität gut gerüstet undbearbeitet dieses Themengebiet tatkräftig und vor allem sachkundig. Der Schutz der eigenenvier Wände ist zweifelsohne bedeutungsvoll, für das persönliche und vor allem ganz privateGefühl von Schutz und Sicherheit. Die Angst der Menschen vor Kriminalität ist ganzunterschiedlich und lässt sich nicht verallgemeinern. Umso wichtiger ist es, mit konkretenZahlen und Daten zu arbeiten. Und diese Zahlen und Daten zeichnen ein durchaus positivesBild der Arbeit unserer Polizei und Behörden. 3Keine Stellschraube, um es klar zu sagen, ist allerdings die Vorratsdatenspeicherung.Telekommunikationsdaten anlasslos zu speichern, ist ein unverhältnismäßiger Eingriff in diePersönlichkeitsrechte. Das gilt bei der Terrorismusbekämpfung genauso wie bei Einbrüchen.Grundrechte dürfen, bei allem positiven Eifer, nicht eingeschränkt werden.