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Rasmus Andresen zur Diskussion um die Erbschaftssteuer
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 080.15 / 24.02.2015Aufkommen aus Erbschaftssteuer erhöhen und in Bil- dung investierenZur aktuellen Debatte um die Erbschaftssteuer sagt der finanzpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen:Alle ökonomischen Daten zeigen, dass Deutschland eines der Länder in der EU ist, in denen Vermögen besonders ungleich verteilt ist. Durch Erbschaften wird diese Un- gleichheit in die nächste Generation weitergereicht.Gute Bildung für alle ist der beste Weg, um Menschen sozialen Aufstieg zu ermögli- chen. Unser Bildungssystem ist jedoch strukturell unterfinanziert: zu wenige Lehrerstel- len, marode Hochschulen und zu wenige Kitaplätze sind nur einige der Folgen. Die Erbschaftssteuer ist eine Steuer, die eins zu eins in die Länderhaushalte fließt. Wir wol- len deshalb ihr Aufkommen erhöhen, um unsere Bildungseinrichtungen zu stärken.Dennoch will die CDU reiche ErbInnen nicht stärker an der Finanzierung des Allge- meinwohls beteiligen. Dies ist absolut unverständlich. Der Entwurf des Bundesfinanz- ministers Schäuble zur Erbschaftssteuerreform muss eine Erhöhung des Aufkommens beinhalten. Schäubles Dogma gegen Steuererhöhungen muss fallen. Auch ist der ge- plante Grenzwert von 70 Mio. Euro bei der Bedürfnisprüfung viel zu hoch.Wir hoffen, dass die Länder im Gesetzesverfahren noch Änderungen erreichen. *** Seite 1 von 1