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Lars Harms: Das Kommunalpaket wird eins zu eins an die Kommunen weitergeleitet
Presseinformation Kiel, den 21. Mai 2015Es gilt das gesprochene WortLars HarmsTOP 28 Kommunalpaket des Bundes sachgerecht und schnell umsetzen Drs. 18/2916 „Das Kommunalpaket wird eins zu eins an die Kommunen weitergeleitet!“Die Finanzlage der Kommunen kennen wir hier im Hohen Hause glaube ich alle. Von daherbraucht es dazu keiner weiteren Erläuterungen. Dass der Bund ein neues Paket zum Wohle derStädte und Gemeinden geschnürt hat, kann man an dieser Stelle nur begrüßen. Und natürlichwerden die Mittel auch eins zu eins an die jeweiligen Kommunen weitergegeben. Das war inder Vergangenheit so und das wird auch in Zukunft so bleiben. Ich wüsste jetzt keinen Grund,warum man dies auch überhaupt bezweifeln könnte. Was es jedoch nicht geben wird, sinddoppelte Leistungen. Hier muss genau geguckt werden, auf welche Aufgaben welcheLeistungen folgen und durch wen genau jene Aufgaben durchgeführt werden.Ressourcenverschwendung muss konsequent unterbunden werden, gerade auf vor demHintergrund von engen Budgets aller staatlichen Ebenen. 2Was man schnell in Bezug auf die kommunale Ebene feststellen kann ist, dass die Strukturinsgesamt sehr heterogen ist. Dabei geht es an dieser Stelle vor allem darum, den schwächsteneine Hand zu reichen. Finanzschwache Kommunen sind in unseren Augen vor allem die Städteoder Gemeinden, die den höchsten Schuldenberg zu verzeichnen haben. Das wäre dann einKriterium, von vielen anderen. Auf Bundesebene funktioniert die Verteilung im Übrigengenauso. Und natürlich werden die kommunalen Landesverbände in diesen Prozessmiteinbezogen. Dass eine Kommune im Regen stehen gelassen wird, nur weil sieSchwierigkeiten hat den Eigenanteil aufzubringen, kann ich mir nicht vorstellen. Denn auch füreine solche Situation kann es gemeinsame Lösungen geben. Von daher läuft der ganzeSachverhalt in Bezug auf das Kommunalpaket in den gängigen Strukturen ab. Spektakulär gehtanders. Demzufolge können jetzt quasi sofort die Ärmel hochgekrempelt werden, damit dieMittel auch schnellst möglichst dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Gemeindehäuser,Kindertagestätten oder der Sportplatz nebenan, zu tun gibt es überall etwas. Trotz desKommunalpakets soll man sich nicht in den Glauben verirren, es würde jetzt Gold vom Himmelregnen und für alle Tage sei ausgesorgt. Das Paket vom Bund ist eher als eine ArtAnschubfinanzierung gedacht, weswegen es auch ein Eigenmittelanteil von Seiten derKommunen geknüpft ist. Vor allem muss man sich bewusst machen, dass die Mittel diesesKommunalpakets eher früher als später aufgebraucht sein werden. Projekte, die sichnachhaltig positiv auf die eigene kommunale Kasse auswirken, sind daher von besondersgroßem Vorteil. Denn dies ist ja der eigentliche Sinn des Pakets: nämlich die kommunalenKassen zu entlasten. Diesen Themenkomplex sind sich glaube ich alle Beteiligten bewusst undvon daher bin ich ganz zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden werden kann, die alle Ebenenauch mittragen können. Am Ende bleibt: Das Kommunalpaket wird eins zu eins an dieKommunen weitergeleitet und wer als besonders finanzschwach gilt, wird zusammen mit denKommunalen Spitzenverbänden festgelegt.