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Flemming Meyer: Uns liegt sehr daran, dass die qualifizierten Mitarbeiter der AKN übernommen werden
Presseinformation Kiel, den 21.05. 2015Es gilt das gesprochene WortFlemming Meyer TOP 30 S21 zügig realisieren Drs. 18/2930Wie wichtig der Ausbau der AKN zur S 21 für Schleswig-Holstein und Hamburg ist, steht außerFrage. Er ist eine verkehrspolitische Notwendigkeit, um den Individualverkehr in derMetropolregion zu verringern. Das wissen wir alle. Daher setzten beide Länder alles daran, diesesSchienenprojekt zügig umzusetzen und niemand hat ein Interesse daran den Druck aus demKessel zu nehmen.Mit großen Schritten steuern wir auf das Planfeststellungsverfahren zu –Planfeststellungsverfahren Ende 2015 bis 2017, dann Baubeginn 2018 und Fertigstellung 2020.Dann können die ersten S-Bahnen auf der AKN-Trasse von Eidelstedt nach Kaltenkirchen fahren.So war und ist der Plan und daran wird auch nicht gerüttelt.Natürlich ist es durchaus nachvollziehbar, dass so manchem Befürworter der Zeitkorridor zu langist. Insbesondere der Druck aus der Region – entlang der Trasse – ist groß. Und dieUnterschriftenaktion dort ist ein Zeichen, dass die Menschen die S 21 haben wollen. Das ist auch 2gut so, denn es macht deutlich, dass ein Bedarf besteht und dass dieses Großprojekt in derBevölkerung gewollt ist.Daher sehe ich die Unterschriftenaktion als Motivation und Bestärkung, dass wir am Ball bleibenund nicht locker lassen.Mit dem Umbau zur S 21 wird es aber zu Veränderungen in der Personalkonstellation der AKNkommen. Uns ist daher wichtig, dass die Belange der Mitarbeiter der AKN bei denVerhandlungen stets berücksichtigt werden. Ebenso liegt uns sehr daran, dass das notwendigePersonal für die S-Bahn durch Übernahme der Beschäftigten gewährleistet wird, umKündigungen zu vermeiden.Daher ist zu begrüßen, dass sowohl AKN wie auch S-Bahn Hamburg eine gemeinsameWillenserklärung im April unterzeichnet haben. Daraus geht hervor, dass Triebwagenführer nachMöglichkeit von der S-Bahn übernommen werden. Weiter geht aus der Erklärung hervor, dassauf beiden Seiten Einigkeit besteht, auch im Bereich der Kaltenkirchener Werkstatt Synergien zuschaffen und Arbeitsplätze dort langfristig zu sichern.Mit dieser Perspektive haben beide Seiten deutlich gemacht, dass ihnen die Situation und dieÄngste der Mitarbeiter durchaus bewusst sind.In diese Richtung geht auch der dritte Punkt unseres Antrages. Denn auch uns liegt sehr daran,dass die qualifizierten Mitarbeiter der AKN entsprechend übernommen werden.