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22.05.15 , 12:23 Uhr
SSW

Flemming Meyer: Uns liegt sehr daran, dass die qualifizierten Mitarbeiter der AKN übernommen werden

Presseinformation Kiel, den 21.05. 2015

Es gilt das gesprochene Wort



Flemming Meyer TOP 30 S21 zügig realisieren Drs. 18/2930

Wie wichtig der Ausbau der AKN zur S 21 für Schleswig-Holstein und Hamburg ist, steht außer
Frage. Er ist eine verkehrspolitische Notwendigkeit, um den Individualverkehr in der
Metropolregion zu verringern. Das wissen wir alle. Daher setzten beide Länder alles daran, dieses
Schienenprojekt zügig umzusetzen und niemand hat ein Interesse daran den Druck aus dem
Kessel zu nehmen.


Mit großen Schritten steuern wir auf das Planfeststellungsverfahren zu –
Planfeststellungsverfahren Ende 2015 bis 2017, dann Baubeginn 2018 und Fertigstellung 2020.
Dann können die ersten S-Bahnen auf der AKN-Trasse von Eidelstedt nach Kaltenkirchen fahren.
So war und ist der Plan und daran wird auch nicht gerüttelt.


Natürlich ist es durchaus nachvollziehbar, dass so manchem Befürworter der Zeitkorridor zu lang
ist. Insbesondere der Druck aus der Region – entlang der Trasse – ist groß. Und die
Unterschriftenaktion dort ist ein Zeichen, dass die Menschen die S 21 haben wollen. Das ist auch 2
gut so, denn es macht deutlich, dass ein Bedarf besteht und dass dieses Großprojekt in der
Bevölkerung gewollt ist.
Daher sehe ich die Unterschriftenaktion als Motivation und Bestärkung, dass wir am Ball bleiben
und nicht locker lassen.


Mit dem Umbau zur S 21 wird es aber zu Veränderungen in der Personalkonstellation der AKN
kommen. Uns ist daher wichtig, dass die Belange der Mitarbeiter der AKN bei den
Verhandlungen stets berücksichtigt werden. Ebenso liegt uns sehr daran, dass das notwendige
Personal für die S-Bahn durch Übernahme der Beschäftigten gewährleistet wird, um
Kündigungen zu vermeiden.
Daher ist zu begrüßen, dass sowohl AKN wie auch S-Bahn Hamburg eine gemeinsame
Willenserklärung im April unterzeichnet haben. Daraus geht hervor, dass Triebwagenführer nach
Möglichkeit von der S-Bahn übernommen werden. Weiter geht aus der Erklärung hervor, dass
auf beiden Seiten Einigkeit besteht, auch im Bereich der Kaltenkirchener Werkstatt Synergien zu
schaffen und Arbeitsplätze dort langfristig zu sichern.
Mit dieser Perspektive haben beide Seiten deutlich gemacht, dass ihnen die Situation und die
Ängste der Mitarbeiter durchaus bewusst sind.
In diese Richtung geht auch der dritte Punkt unseres Antrages. Denn auch uns liegt sehr daran,
dass die qualifizierten Mitarbeiter der AKN entsprechend übernommen werden.

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