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30.06.15 , 14:40 Uhr
SPD

Kai Vogel: DB-Pläne konterkarieren Olympia-Chance Kiels

Kiel, 30. Juni 2015 Nr. 186 /2015



Kai Vogel:
DB-Pläne konterkarieren Olympia-Chance Kiels Zu den geplanten ICE-Streichungen von Kiel nach Berlin durch die DB AG sagt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel:
Dass die DB die direkte ICE-Zugverbindung von Kiel nach Berlin streichen will, enttäuscht mich sehr. Wer eine seit Jahren stark genutzte und erfolgreich betriebene Strecke durch zusätzliche Umstiege zeitlich verlängert, hat die zukunftsgewandte Technologie nicht genügend im Blick und die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Wir wollen vor dem Hintergrund zunehmender Mobilität der Bevölkerung die Nutzung der Schiene in ihrer Attraktivität steigern, damit mehr Menschen vom Auto auf die Bahn umsteigen. Die jetzigen Planungen der DB sind daher überhaupt nicht nachzuvollziehen.
Wir erwarten, dass Gespräche mit der DB und dem Bundesverkehrsminister geführt werden, damit die Direktverbindung erhalten bleibt. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, weder die DB noch der bayerische Bundesverkehrsminister wollen die Olympischen Spiele in Norddeutschland. Denn mit der Entscheidung, ICE-Direktverbindungen zwischen dem potenziellen Austragungsort Kiel und der Hauptstadt zu streichen, beeinträchtigt die Chance auf die Olympischen Spiele deutlich. Hier erwarten wir eine klare Unterstützung seitens der Bundesregierung und dem Staatsunternehmen Bahn.
Deshalb sind alle Parteien, die in Kiel oder Berlin die Regierung stellen, gefordert, zu intervenieren, damit die DB diese rückwärtsgewandte Entscheidung zurücknimmt. Hier könnte auch die Landes-CDU zeigen, ob ihre Verbindungen zum Bundesverkehrsminister der Union so gut sind, wie sie es öffentlich immer gerne darstellt.

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