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Marret Bohn zur Gesundheitskarte
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.deNordrhein-Westfalen geht voran - Nr. 359.15 / 03.09.2015 Schleswig-Holstein wird folgen Zur Diskussion um die Gesundheitskarte erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion Marret Bohn:Die Gesundheitskarte für Flüchtlinge wird auch in Schleswig-Holstein eingeführt. Wir Grüne kämpfen schon seit langer Zeit für einen besseren Zugang zu medizinischer Versorgung für Flüchtlinge.Ein Vorteil an der Gesundheitskarte ist, dass mit ihr gleichzeitig der bürokratische Aufwand in den Kommunen reduziert wird.Das funktioniert so: Mit der Gesundheitskarte können Flüchtlinge bei gesundheitlichen Be- schwerden zu einer Ärztin oder einem Arzt gehen, ohne den Umweg über die MitarbeiterIn- nen in den Kommunen gehen zu müssen.Nordrhein-Westfalen hat als erstes Flächenland eine Gesundheitskarte für Flüchtlinge (G- Karte NRW) eingeführt. Damit hat die Grüne Gesundheitsministerin Barbara Steffens den Maßstab für andere Bundesländer gesetzt.Allen Beteiligten wäre sicherlich eine bundesweite Lösung lieber gewesen. Die wird aller- dings durch Bundesgesundheitsminister Gröhe blockiert.Auch in Schleswig-Holstein wird es eine Gesundheitskarte für Flüchtlinge geben. Ich freue mich, dass die zuständigen Krankenkassen sich sehr konstruktiv in die laufenden Gesprä- che einbringen und würde mich sehr freuen, wenn es bald eine Einigung mit den kommuna- len Spitzenverbänden geben würde. Die Gesundheitskarte ist eine sinnvolle und gute Verbesserung der Teilhabe für Flüchtlinge und entlastet die Kommunen.Für mich steht fest: Je schneller sie kommt, desto besser. *** Seite 1 von 1