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Marlies Fritzen zur Anhörung im Landtag zum Thema Wolf
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 363.15 / 09.09.2015Respekt vor den verschiedenen und berechtigten Interessen ist das Gebot der StundeZur heutigen Anhörung zum Thema Wolf im Umwelt- und Agrarausschuss sagt die na- turschutzpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Mar- lies Fritzen:Die Anhörung hat gezeigt, dass der von der Landesregierung organisierte Runde Tisch das richtige Instrument ist. NutztierhalterInnen, GrundbesitzerInnen und Naturschütze- rInnen suchen gemeinsam nach einem Weg, wie mit hierher wandernden Wölfen um- gegangen werden muss. Das System der WolfsbetreuerInnen mit ihrer besonderen Fachkenntnis hat sich ebenfalls sehr bewährt.Ein Ergebnis wurde auch deutlich: es gibt nicht den einen Königsweg zur Lösung der Frage wie wir mit dem Wolf umgehen. Es müssen viele verschiedene Maßnahmen in- einandergreifen, um die jeweils einzelnen Fälle zu behandeln.Fest steht: niemand will hier aktiv Wölfe ansiedeln. Wer dies unterstellt, diskutiert un- redlich. Angst und Schrecken zu verbreiten, hilft niemandem. Respekt vor den ver- schiedenen, berechtigten Interessen der TierhalterInnen und der NaturschützerInnen ist das Gebot der Stunde. Der Wolf sucht sich seinen Lebensraum selbst. Der Mensch als der Klügere wird Wege finden, damit wieder umzugehen. Wir müssen hierbei das Rad nicht neu erfinden, sondern können profitieren von den Erfahrungen, die in Sachsen und Brandenburg gemacht wurden. *** Seite 1 von 1