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12.02.16 , 15:02 Uhr
B 90/Grüne

Ines Strehlau zur Berufsausbildungsgarantie

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
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keinen Schritt weiter Nr. 067.16 / 12.02.2016
Zur Diskussion über eine Berufsausbildungsgarantie sagt die berufsbildungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ines Strehlau:
Die Zahlen im Übergangsbereich von der Schule in den Beruf sind zu hoch. Wenn ein Drit- tel aller SchülerInnen ihre berufliche Laufbahn in Übergangsmaßnahmen beginnen, stellt uns das nicht zufrieden.
Deshalb haben die Koalitionsfraktionen als einen wichtigen Baustein die Einrichtung von Jugendberufsagenturen auf den Weg gebracht. Das bedeutet individuelle Unterstützung der Jugendlichen vor Ort auf dem Weg in die Ausbildung und eine Zusammenarbeit von Schule, Agentur für Arbeit, Wirtschaft und Behörden. So wird gewährleistet, dass kein Ju- gendlicher auf dem Weg in den Beruf verloren geht.
Um die Situation zu verbessern, brauchen wir weitere Maßnahmen: Für uns Grüne ist die Bündelung der Kompetenzen der verschiedenen Ministerien in einem Schleswig- Holsteinischen Institut für berufliche Bildung (SHIBB) von zentraler Bedeutung. Auch die- ses Instrument ist auf dem Weg. Nach einer Fachkonferenz des Bildungsministeriums mit vielen Beteiligten, wird jetzt die Umsetzung gutachterlich geprüft. Da das SHIBB bei Schu- len, DGB und Wirtschaft auf viel Zustimmung stößt, bin ich sicher, dass es auch Rückende- ckung aus der Politik dafür gibt.
Wir unterstützen ausdrücklich die Idee, jedem und jeder Jugendlichen einen Ausbildungs- platz zu garantieren. Sie entspricht dem Grünen Konzept der Ausbildungsgarantie. Wir brauchen keinen Maßnahmendschungel, sondern ein aufeinander aufbauendes und quali- fizierendes System von der Schule in den Beruf.
Für die Umsetzung braucht es die Wirtschaft. Die Betriebe müssen im Boot sein, um aus- reichend Ausbildungsplätze und Praktika anzubieten und auch, um Jugendlichen mit Unter- stützungsbedarf eine Chance zu geben. Viele Betriebe tun dies bereits, um ihren Fachkräf- tebedarf zu sichern. Die Kammern brauchen wir, um in der Schule erworbene Kenntnisse auf die Ausbildung anzurechnen.
Seite 1 von 2 Es wird nur gemeinsam mit Politik und Wirtschaft gelingen, mehr Jugendliche direkt nach der Schule in Ausbildung zu bringen. Schuldzuweisungen à la FDP bringen uns keinen Schritt weiter.
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