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Ines Strehlau zum Gastschulabkommen
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de Gastschulabkommen: Die Hürden werden deutlich gesenkt Nr. 324.16 / 12.07.2016Zum neuen Gastschulabkommen zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg sagt die für die Metropolregion zuständige Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Ines Strehlau:Endlich gibt es auch eine Willkommenskultur für die SchülerInnen aus Schleswig-Holstein und Hamburg im jeweils anderen Land. Die Abschottungspolitik, die nur ausnahmsweise einen Schulbesuch im Nachbarland ermöglichte, gehört der Vergangenheit an. Das neue Gastschulabkommen ermöglicht es den SchülerInnen nach der vierten und nach der zehn- ten Klasse frei zu wählen, in welchem Bundesland sie die Schule besuchen wollen. Damit werden die Hürden beim länderübergreifenden Schulbesuch deutlich gesenkt. Die Metropo- lregion wird auch im Bildungsbereich langsam Realität.Durch die jetzt offizielle Möglichkeit, eine Schule im Nachbarland zu besuchen, entfällt auch das unwürdige Ummelden zum Schein, um einen Hamburger Wohnsitz nachzuweisen. Die Schummelei hat ein Ende.Wir freuen uns mit den Familien im Hamburger Rand, dass die Tür zum Nachbarland ein Stück weiter aufgestoßen wurde und bedanken uns bei Britta Ernst und Ties Rabe für das gute Verhandlungsergebnis, das auch finanziell mit einem Jahresbetrag von 13,4 Millionen Euro für 2017 (und in den Folgejahren um jeweils 100.000 Euro steigend) ein guter Kom- promiss ist.Wir haben einen weiteren Punkt unseres Koalitionsvertrages abgearbeitet. Es hat sich ge- lohnt, nach dem verkorksten alten Gastschulabkommen von CDU und FDP am Thema dran zu bleiben und Verbesserungen in den Koalitionsvertrag hinein zu verhandeln.Ziel für uns Grüne bleibt eine gemeinsame Schulentwicklungsplanung mit Hamburg. So könnten über die Landesgrenzen hinaus die Bedarfe von der Grund- bis zur Berufsschule festgestellt und die Versorgung mit Lehrkräften und Räumen gemeinsam geplant werden. Hier muss ein dickes Brett gebohrt werden. Ich bin mir aber sicher, dass auch dieser Schritt folgen wird. *** Seite 1 von 1