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Birte Pauls, Sophia Schiebe: CDU und Grüne lehnen Lehrstuhl für geschlechtersensible Medizin ab
Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 13051 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.dePRESSEMITTEILUNG 4 – 08.01.2026Birte Pauls, Sophia Schiebe: CDU und Grüne lehnen Lehrstuhl für geschlechtersensible Medizin ab CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben heute den Antrag auf die Einrichtung eines Lehrstuhls für geschlechtersensible Medizin in Schleswig-Holstein im Sozialausschuss abgelehnt.Dazu Birte Pauls, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion:„CDU und Grüne haben heute unseren Antrag auf die Einrichtung eines Lehrstuhls für geschlechtersensible Medizin abgelehnt und das obwohl die Fachexpertinnen im Fachgespräch des Sozialausschusses diesen Schritt ausdrücklich unterstützt und als essenziell bewertet haben. Das ist sehr enttäuschend. Mit geschlechtersensibler Medizin wollen wir die Gesundheitsversorgung für alle Geschlechter verbessern, Forschungslücken schließen und einen Beitrag zur Chancengleichheit leisten. Gerade weil dieses Wissen in der Bevölkerung und in der Ausbildung noch wenig verbreitet ist, muss geschlechtersensible Forschung und Lehre dauerhaft in Schleswig-Holstein verankert werden.“Sophia Schiebe, die gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion ergänzt:„Eine Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der medizinischen Versorgung kann fatal sein: Frauen und Männer zeigen unterschiedliche Symptome bei Krankheiten und reagieren unterschiedlich auf Medikamente – darauf einzugehen, rettet Leben. Mit unserer Großen Anfrage „Frauengesundheit in Schleswig-Holstein“, der ganztägigen Anhörung im Sozialausschuss und unserem Antrag haben wir das Thema auf die politische Agenda gesetzt und wollen es hier voranbringen. Vor allem die Einrichtung eines Lehrstuhls wurde von allen Expertinnen als notwendig erachtet. Wir haben mit unseren Universitäten und dem UKSH beste Voraussetzungen dafür. Diese Chance wurde heute vertan. Wir bleiben dran und gehen mutig voran.“Material:Antrag der Fraktion der SPD „Geschlechtersensible Medizin in Schleswig-Holstein stärken“ Drucksache: 20/3293 1