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19.01.26 , 16:12 Uhr
Landtag

Landesbeauftragter und Geschichtsgesellschaft veröffentlichen Unterrichtsmaterial zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar

Nr. 3 / 19. Januar 2026

Landesbeauftragter und Geschichtsgesellschaft veröffentlichen Unterrichtsmaterial zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar
Der Landesbeauftragte für politische Bildung hat heute (Montag) gemeinsam mit der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte die ersten Unterrichtsmaterialien einer neuen Reihe zur schleswig-holsteinischen Geschichte veröffentlicht. Anhand von Erinnerungstagen wie dem bevorstehenden Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar werden Schülerinnen und Schülern entscheidende Wegmarken der Geschichte vermittelt.
Bisher liegen nur wenige spezifisch auf die Geschichte Schleswig-Holsteins bezogene und didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien vor. Das gemeinsame Projekt des Landesbeauftragten für politische Bildung und der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte will dies nun ändern. Die Materialien orientieren sich an herausragenden Daten der schleswig-holsteinischen, deutschen und europäischen Geschichte – zum Beispiel dem 27. Januar (Holocaust- Gedenktag), 23. Mai (Tag des Grundgesetzes) oder dem Gedenktag 9. November – und vertiefen anhand dieser Daten die Geschichte des nördlichsten Bundeslandes.
„Unser Unterrichtsmaterial soll Schülerinnen und Schülern zeigen, dass die großen historischen Wegmarken in Deutschland und Europa auch immer einen Bezug zu Schleswig-Holstein hatten“, so der Landesbeauftragte für politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann. „Nur wer die Geschichte kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten.“ Wichtig sei es, die individuellen Handlungsoptionen jedes Menschen aufzuzeigen, so der Landesbeauftragte: „Jeder kann den Verlauf der Geschichte ein Stück weit mitgestalten – im Guten wie im Schlechten. Das zu zeigen und damit jungen Menschen zu vermitteln, dass sie selbst ihre Zukunft in die Hand nehmen können, ist ein Ziel dieses Projekts.“
Thomas Hill von der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte sagte zur Zielsetzung des Projekts: „Wir wollen mittels regionaler Beispiele Schülerinnen und 2



Schülern den historischen Hintergrund der Erinnerungstage vermitteln, so dass sie deren Bedeutung erfassen können, aber auch zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dieser Form der Geschichtskultur anregen. Letztlich geht es dabei um historische Bildung zur Förderung eines demokratischen Bewusstseins bei den Jugendlichen.“
Heute wurden zunächst die Materialien zum 27. Januar präsentiert, weitere Materialien – u.a. zum 29. März (Bonn-Kopenhagener Erklärungen) und zum 9. November – werden in den kommenden Monaten rechtzeitig vor dem jeweiligen Erinnerungstag veröffentlicht. Alle Materialien können kostenfrei unter https://t1p.de/ejcu9 abgerufen werden.
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Hauke Petersen, Stellvertreter des Landesbeauftragten für politische Bildung, unter unter 0431/988-1646 oder hauke.petersen@landtag.ltsh.de zur Verfügung.

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