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Christopher Vogt: Grüne sabotieren gemeinsam mit Rechten und Linken Europas Zukunft
21.01.2026 | EuropaChristopher Vogt: Grüne sabotieren gemeinsam mit Rechten und Linken Europas Zukunft Die Grünen haben heute gemeinsam mit der AfD, dem BSW und den Linken im Europäischen Parlament das Mercosur-Abkommen blockiert. Mit einer knappen Mehrheit hat das Parlament beschlossen, dass das erst vor zwei Tagen beschlossene Handelsabkommen dem Europäischen Gerichtshof zur Überprüfung vorgelegt wird. Dies kann eine Verzögerung um bis zu zwei Jahre bedeuten. Auch der schleswig-holsteinische Grünen- Abgeordnete Rasmus Andresen stimmte gemeinsam mit rechten, linken und nationalistischen Abgeordneten gegen Mercosur. Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:„Während es gerade in Davos um die neue Weltordnung geht, die leider immer weniger regelbasiert und immer hemmungsloser machtpolitisch dominiert ist, schwächt sich die Europäische Union erneut selbst. Das Mercosur-Abkommen, das bereits über 25 Jahre verhandelt und geprüft wurde, soll nach dem Willen einer hauchdünnen Parlamentsmehrheit noch einmal vom Europäischen Gerichtshof überprüft werden. Ich finde es komplett verantwortungslos, dass die Grünen die Europäische Union ausgerechnet an diesem Tag gemeinsam mit Rechten und Linken derart geschwächt haben. Man kann nicht am selben Tag die brillante Rede des liberalen kanadischen Premierministers in Davos bejubeln und dann im Europäischen Parlament aus einer ideologischen Verblendung heraus den Gegnern eines starken Europas zur Mehrheit verhelfen.Wenn es der eigenen Ideologie dient, ist den Grünen die Brandmauer offensichtlich egal. So muss man jedenfalls die Doppelmoral der Grünen im Europaparlament verstehen. Es macht mich fassungslos, dass sich die schleswig-holsteinischen Grünen mit Rasmus Andresen daran beteiligen, Europas wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und politische Handlungsfähigkeit ausgerechnet jetzt zu torpedieren. Der Parlamentsbeschluss ist aus wirtschaftlicher, strategischer und geopolitischer Sicht fatal. Europa wird nur dann eine gute Zukunft haben, wenn es endlich zu einer starken Einheit wird. Ansonsten drohen die europäischen Staaten immer mehr zum Spielball der Großmächte zu werden, wie wir es schon jetzt bei Grönland, in der Ukraine und in der Handelspolitik erleben müssen. Wenn man Trump mit seinen ständigen Zoll-Drohungen etwas entgegensetzen will, dann braucht es neue Handelsabkommen, die uns wirtschaftlich unabhängiger und stärker machen. Die Grünen haben dieses Ziel mit ihrer unheiligen Allianz massiv erschwert.“ Christopher Vogt Vorsitzender Kontakt: Eva Grimminger, v.i.S.d.P. PressesprecherinTel.: 0431 988 1488 fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.deFDP-Fraktion Schleswig-Holstein, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: www.fdp-fraktion-sh.de