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Rixa Kleinschmit und Manfred Uekermann: Wildgänse-Entschädigung deutlich aufgestockt – wichtiger Schritt für betroffene Betriebe an der Westküste
Wildgänse | 22.01.2026 | Nr. 9/26Rixa Kleinschmit und Manfred Uekermann: Wildgänse-Entschädigung deutlich aufgestockt – wichtiger Schritt für betroffene Betriebe an der Westküste Die CDU-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein begrüßt die deutliche Aufstockung der Mittel für die Entschädigung von Schäden durch ziehende Wildgänse. Dass die Landesregierung die finanziellen Mittel im Rahmen der Wildgänserichtlinie von 350.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro erhöht und die Pauschalen – insbesondere im Grünland – anpasst, ist aus Sicht der CDU-Fraktion ein wichtiger Schritt für die betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe.„Die Schäden durch Wildgänse sind für viele Höfe, gerade an der Westküste und auf den Inseln, seit Jahren ein massives Problem. Dass die Pauschalen nun überprüft und deutlich angehoben wurden, ist ein wichtiges Signal an die Landwirtinnen und Landwirte, dass ihre berechtigten Sorgen ernst genommen werden“, erklärt Rixa Kleinschmit, agrarpolitische Sprecherin..Gerade im Grünland seien die wirtschaftlichen Belastungen in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. „Die Verdreifachung der Pauschalen im Grünlandbereich war überfällig. Entscheidend ist jetzt, dass die Entschädigungen weiterhin unbürokratisch abgewickelt werden und schnell bei den Betrieben ankommen“, so Kleinschmit weiter.Auch Manfred Uekermann, Abgeordneter aus dem besonders betroffenen Wahlkreis Nordfriesland, begrüßt die Entscheidung, macht aber zugleich deutlich, dass Entschädigungen allein nicht ausreichen: „Für viele Betriebe im Land gehören Gänsefraßschäden inzwischen zum Alltag. Die finanzielle Entlastung hilft, sie ist aber nur ein Pflaster auf eine offene Wunde. Wir brauchen zusätzlich wirksame Managementmaßnahmen, um die Schäden dauerhaft zu begrenzen.“Uekermann betont die Bedeutung einer Neubewertung auf europäischer Ebene: „Es ist richtig, dass die Landesregierung das Gespräch mit der EU sucht. Der Erhaltungszustand einzelner Wildgansarten muss realistisch bewertet werden. Ziel muss sein, den Schutz der Arten mit der Existenzsicherung unserer landwirtschaftlichen Betriebe in Einklang zu bringen.“Die CDU-Landtagsfraktion wird den weiteren Umgang mit der Wildgänseproblematik eng begleiten. „Ein fairer Interessenausgleich zwischen Landwirtschaft, Naturschutz Seite 1/2 Pressesprecher Max Schmachtenberg | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel 0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de und Kulturlandschaft ist nur möglich, wenn alle Seiten berücksichtigt werden. Dazu gehört neben einer angemessenen Entschädigung auch der Mut, bestehende Regelungen weiterzuentwickeln“, so Kleinschmit abschließend. Seite 2/2 Pressesprecher Max Schmachtenberg | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel 0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de