Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Heiner Garg zu TOP 27 "Schleswig-Holstein erklärt sich solidarisch mit Dänemark und Grönland"
28.01.2026 | EuropaHeiner Garg zu TOP 27 "Schleswig-Holstein erklärt sich solidarisch mit Dänemark und Grönland" In seiner Rede zu TOP 27 (Resolution: Schleswig-Holstein erklärt sich solidarisch mit Dänemark und Grönland) erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer und europapolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Heiner Garg: „Ich habe mich auch gefragt, wie reagiert man eigentlich, wenn der Freund, der maßgeblich mit dazu beitrug, die Welt vom bislang grausamsten Schreckensregime zu befreien, der mit sehr kluger Voraussicht, mit Weisheit dem in Trümmern liegenden Deutschland dazu verhalf, eine Demokratie zu werden, eine Demokratie, in der die Menschen inzwischen seit Jahrzehnten in Wohlstand und in Frieden leben können, wie reagiert man, wenn genau dieser Freund heute droht, sich Grönland notfalls mit militärischer Gewalt einzuverleiben? Grönland – die weitgehend autonome Insel, die staatsrechtlich zum Königreich Dänemark gehört. Dänemark – Mitglied der EU, Partner und Freund Deutschlands und ganz besonders Schleswig -Holsteins, aber eben auch verlässlicher Partner der NATO. Jener Partner, der im Übrigen prozentual bei dem Kampf gegen Terror die meisten Soldatinnen und Soldaten nach den fürchterlichen Anschlägen am 11. September 2001 und dem, was dann folgte in der internationalen Solidarität, verloren hat. Wie reagiert man auf die Drohungen des US-Präsidenten? Mit Wut, Angst und Verzweiflung? Oder vielleicht sogar mit Spott, indem man sich Sorgen macht über die Geografieausbildung? Denn wer sagt, es wird niemals passieren, dass Russland Nachbar der USA wird, der sollte nach Alaska reisen. Achso, das ist schon passiert, dort hat man Putin empfangen. Nein, man reagiert genauso, wie das aus meiner Sicht zwei Persönlichkeiten insbesondere in der letzten Woche, aber auch in den letzten Wochen, deutlich gemacht haben. Das waren Mette Frederiksen und Mark Carney. Man reagiert mit Klugheit, mit Klarheit und mit Weitsicht. Nostalgie ist keine Strategie, so lautete einer der Sätze, die bei mir ganz besonders hängen geblieben sind in der bemerkenswerten Rede des kanadischen Premierministers.Das ist aber viel mehr als nur ein Satz. Es ist der Aufruf an alle Demokratinnen und Demokraten, die dem von Carney beschriebenen geopolitischen Bruch – und es ist kein Umbruch oder es ist kein Wandel, es ist ein Bruch – dem etwas Neues entgegenzusetzen, gegebenenfalls sogar etwas Stärkeres zu schaffen, etwas Regelbasiertes, etwas Demokratisches. Das ist die Aufgabe, vor der wir alle stehen, auch die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner. Deswegen ist es selbstverständlich richtig und selbstverständlich, dass sich dieser Landtag mit diesem Thema auseinandersetzt.Lassen Sie mich dazu sehr klar sagen. Eine einzige Administration wird die langen transatlantischen Verbindungen und Freundschaften zum amerikanischen Volk mit Sicherheit nicht zerstören. Und genau deswegen ist es wichtig, gerade auch vor dem Hintergrund, dass über drei Viertel der US-Amerikanerinnen und Amerikaner die Grönland-Politik ihrer Administration ablehnen. zu sagen und im Zweifel auch entsprechend zu handeln, dass ausschließlich die Grönländerinnen und Grönländer über ihre eigene Zukunft bestimmen. Und es ist unsere Pflicht, dieses Recht im Zweifel auch zu verteidigen. Wir stehen dabei fest an der Seite unseres Nachbarn, unseres Partners und unseres Freundes Dänemark.“Sperrfrist Redebeginn!Es gilt das gesprochene Wort. Heiner Garg Sprecher für Soziales, Gesundheit, Familie, Kita, Jugend, Senioren, Sucht, Europa Kontakt: Eva Grimminger, v.i.S.d.P. Pressesprecherin Tel.: 0431 988 1488 fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de FDP-Fraktion Schleswig-Holstein, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: www.fdp-fraktion-sh.de