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Uta Röpcke zur Erinnerung an den Brandanschlag in der Lübecker Hafenstraße
Presseinformation Nr. 26.020 29.01.2026Erinnerung braucht Verantwortung – und sichtbare Orte des Gedenkens Anlässlich des 30. Jahrestages des Brandanschlags in der Lübecker Hafenstraße und der Schweigeminute im Schleswig-Holsteinischen Landtag sagt die kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Uta Röpcke:„Heute, 30 Jahre nach dem Brandanschlag in der Lübecker Hafenstraße, gedenken wir der zehn Menschen, die ihr Leben verloren haben, und der 38 Verletzten. Das Haus war eine Unterkunft für Menschen, die in Deutschland Schutz suchten – und gerade diese Schutzbedürftigkeit macht das Geschehene besonders furchtbar. Die Tat ist bis heute nicht aufgeklärt und die offene Frage nach Verantwortung belastet bis heute Betroffene, Angehörige und die gesamte Stadtgesellschaft.Erinnerung braucht sichtbare Orte in unserer Mitte. Eine lebendige Erinnerungskultur bedeutet auch, unbequeme Fragen offen zu halten und dabei die Perspektiven der Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen. Wir dürfen nicht zulassen, dass dieses Kapitel unserer Landesgeschichte in Vergessenheit gerät. Verbindliche Gedenktage und eine aktive Erinnerungspolitik sind Teil davon. Wir brauchen Formen der Erinnerung, die bis in unseren Alltag reichen, wie beispielsweise eine Ausstellung zu den Ereignissen oder regelmäßige Gespräche. Dafür werde ich mich mit meiner Arbeit im Austausch mit den Betroffenen und der Initiative Hafenstraße96 einsetzen.“***Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 KielT 0431 988 1503 M 0172 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de sh-gruene-fraktion.de