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Bina Braun zur Förderung von Wohnraum
Presseinformation Nr. 26.030 30.01.2026Es gilt das gesprochene Wort!TOP 18 – Mit Wohnraum Fachkräfte sichern: Gezielte Förderung von Mitarbeiterwohnungen ermöglichen Dazu sagt die wohnungsbaupolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bina Braun:Wir wollen möglichst viele bezahlbare Wohnungen schaffen Sehr geehrte Frau Präsidentin, Sehr geehrte Abgeordnete,nach der Lektüre des Antrags der SPD war ich erst ein bisschen verwundert. Ich dachte mir: Aber genau das machen wir doch schon! Es gibt bereits mindestens ein Bauprojekt zur Schaffung von Wohnungen für Arbeitnehmer*innen, das sich in der Förderberatung befindet. Diesen Ansatz finde ich gut und richtig! Denn gerade in den Regionen mit viel Tourismus sind bezahlbare Wohnungen für Mitarbeitende rar! Das betrifft nicht nur die Tourismusbranche selbst, sondern alle anderen Unternehmen vor Ort ebenso. Und deshalb gibt es auch für so ein Projekt Fördermittel aus dem Programm für den sozialen Wohnungsbau.Der Antrag der SPD zeigt uns aber, dass dies noch nicht ausreichend bekannt ist! Daher bitten wir in unserem Antrag die Landesregierung darum, die im Bewilligungsprozess befindlichen Projekte zu begleiten und die Erkenntnisse daraus anderen Akteur*innen zur Verfügung zu stellen, damit es zukünftig mehr solcher Projekte gibt.Im Übrigen möchte ich auch das Programm „Junges Wohnen“ nicht unerwähnt lassen, das nicht nur für Studierende gedacht ist, sondern mit dem auch Wohnprojekte für Azubis gefördert werden, so zum Beispiel in Itzehoe, auf Sylt und in Husum.Unser klares Ziel ist, die vorhandenen Mittel gezielt so einzusetzen, dass wir möglichst viele bezahlbare Wohnungen schaffen. Und da sind wir in Schleswig-Holstein sehr stark! Die Förderung von sozialem Wohnungsbau in Kombination mit der Senkung der Baukosten, zum Beispiel durch den Regelstandard „Einfaches Bauen“, sind der richtige Weg. Doch solange uns noch viele Wohnungen für alle Menschen in Schleswig-Holstein fehlen, möchte ich persönlich den Förderfokus nicht ausschließlich auf die Bauprojekte für Arbeitnehmer*innen legen. Denn wie uns auch die gerade veröffentlichte Pestel- Studie gezeigt hat, fehlen uns in Schleswig-Holstein noch so viele bezahlbare Wohnungen, dass wir uns bei der Förderung nicht nur auf einzelne Zielgruppen konzentrieren können. Auch wenn die Studie Schleswig-Holstein explizit – und vollkommen zu Recht – für die bisher umgesetzten Maßnahmen lobt, wird deutlich, dass wir hier nicht nachlassen dürfen.Wir müssen die vorhandenen Mittel so gerecht wie möglich verteilen, und zwar in Stadt und Land! Ich denke dabei an kleinere und mittlere Wohnprojekte im ländlichen Raum, der an die Tourismusorte angrenzt. Hier können bezahlbare Wohnungen geschaffen werden, die attraktiv sind für die Menschen, weil der Weg zum Arbeitsplatz kurz ist und der Freizeitwert hoch! Darum haben wir auch schon im Oktober 2023 den Antrag für die Fortschreibung des Landesentwicklungsplans gestellt, damit es im ländlichen Raum einfacher wird, kleinere Wohneinheiten zu schaffen. Die Landesregierung hat den Antrag bereits entsprechend umgesetzt.Mir persönlich ist es wichtig, bei den geförderten Projekten eine Vielfalt zu haben, dass sowohl kleine Projekte auf dem Land wie auch die großen Projekte in den Städten berücksichtigt werden. Ich bin der Fachabteilung im Innenministerium und der Investitionsbank Schleswig-Holstein dankbar, dass sie mit großem Einsatz diese Projekte beraten und begleiten und somit einen großen Teil zum Erfolg des Programms beitragen.Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!*** Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 KielT 0431 988 1503 M 0172 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de sh-gruene-fraktion.de